Stockmann, Angelika

Wie üben? Das “Wie” üben!

Teil II: Erfolgreich üben. Strategien zum Selbstmanagement

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2008 , Seite 32

Bei der Bewäl­ti­gung von Spielbeschw­er­den und Büh­nenäng­sten bei Musik­ern ist das Üben immer wieder ein zen­trales The­ma. Viele physis­che und psy­chis­che Beschw­er­den entste­hen oder man­i­festieren sich durch falsches Üben. Aus­ge­hend von den Erken­nt­nis­sen der Neu­ro­phys­i­olo­gie sowie aus der dis­pokinetis­chen und for­ma­tiv­en Prax­is wer­den im Fol­gen­den pos­i­tive Strate­gien für das Üben aufgezeigt. Teil I dieses Beitrags ist in Aus­gabe 6/08 erschienen.

Kemmelmeyer, Karl-Jürgen

Musiklernen in der Schule

Es fehlt ein Gesamtkonzept

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2008 , Seite 18

Wozu Musikun­ter­richt, wie soll er didak­tisch auf­bere­it­et sein, was wollen wir über­haupt ver­mit­teln? Anders als in anderen Län­dern herrscht in Deutsch­land über diese Fra­gen keineswegs eine all­ge­mein anerkan­nte Mei­n­ung. Was mit dem Musikun­ter­richt angestrebt und wie er gestal­tet wird, machen die meis­ten Musik­lehrer noch immer mit sich selb­st aus. Karl-Jür­gen Kem­melmey­er über die his­torische Entwick­lung, die aktuelle Sit­u­a­tion und mögliche kün­ftige Verbesserun­gen.

Jabusch, Hans-Christian / Eckart Altenmüller

Denken statt spielen

Mentale Übetechniken für Musiker

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2008 , Seite 21

Im Leis­tungss­port ist die Ein­beziehung men­taler Tech­niken in die Train­ingsstrate­gien seit Jahrzehn­ten etabliert, beim musikalis­chen Ler­nen und Üben hinge­gen wer­den diese Meth­o­d­en bis­lang nur in rel­a­tiv geringem Umfang einge­set­zt. Dieser Artikel gibt einen Ein­blick in die neu­ro­phys­i­ol­o­gis­chen Hin­ter­gründe des men­tal­en Übens und zeigt prak­tis­che Hin­weise für die Anwen­dung in Rah­men des Instru­men­talübens auf.

Müller, Alexandra

Der bewegte Musiker

Bewegungslernen im Instrumentalunterricht

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2008 , Seite 24

Die Anzahl der Musik­er mit Bewe­gung­sprob­le­men (Rück­en-, Schul­ter-, Nack­en-, Arm-, Hand­prob­le­men) ist sehr hoch. Hängt dies auch damit zusam­men, wie Bewe­gun­gen im Instru­men­talun­ter­richt gelehrt und gel­ernt wer­den? In welch­er Weise find­et Bewe­gungsler­nen eigentlich statt? Und: wäre hier eine Verän­derung des eige­nen Lehr- und Lern­stils wün­schenswert?

Altenmüller, Eckart

Lernen

Ein Leben lang! Aber wie?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2008 , Seite 10

Eine Aus­gabe dieser Zeitschrift dem The­ma “Ler­nen” zu wid­men, ist nahe liegend. Musik­er gehören zu den priv­i­legierten Men­schen, die beson­ders oft etwas Neues ler­nen dür­fen: neue Werke, neue Spiel­tech­niken, neue Inter­pre­ta­tio­nen, neue Klang­far­ben. Ler­nen ermöglicht es, sich auf neue Kol­le­gen, Diri­gen­ten oder Schüler einzustellen. Und auch das Üben, die Pflege der tech­nis­chen, geisti­gen und emo­tionalen Fer­tigkeit­en, beruht auf nichts anderem als auf Ler­nen. Umso erstaunlich­er ist es, dass man sich mit dem Ler­nen selb­st, sein­er Funk­tion­sweise, seinen Voraus­set­zun­gen und phys­i­ol­o­gis­chen Bedin­gun­gen kaum ein­mal genauer beschäftigt. Die fol­gen­den Beiträge geben einen Überblick über die wichtig­sten Aspek­te des Ler­nens.

Gruhn, Wilfried

Aller Anfang ist leicht…

Musikalisches Lernen im Vorschul- und Kindesalter

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2008 , Seite 13

Kleine Kinder ler­nen immer, aber sie ler­nen anders als Schulkinder und Erwach­sene. Wie ler­nen sie, wenn sie Musik – und nicht nur ein Instru­ment – erler­nen? Welche neu­ro­bi­ol­o­gis­chen Grund­la­gen sind für das musikalis­che Ler­nen von entschei­den­der Bedeu­tung?

Altenmüller, Eckart

Was Hänschen nicht lernt, kann Hans immer noch lernen

Es ist nie zu spät: Lebenslanges musikalisches Lernen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2008 , Seite 16

Ist es wirk­lich nie zu spät? Musikalis­che Aktiv­itäten sind schon lange nicht mehr auf das Kindes- und Jugen­dal­ter beschränkt, son­dern eine steigende Anzahl von älteren Erwach­se­nen will erst­mals ein Instru­ment erler­nen. Es sind die Ange­höri­gen der Nachkriegs­gen­er­a­tion, die auf Grund der damals schwieri­gen materiellen Lage trotz ihrer Musik­begeis­terung nicht die Möglichkeit­en hat­ten, ein Instru­ment zu ler­nen. Nach­dem sich diese Gen­er­a­tion über Jahrzehnte für Fam­i­lie und Beruf einge­set­zt hat, sind jet­zt endlich zeitliche und materielle Ressourcen frei, um das geliebte Hob­by in Angriff zu nehmen. Sogle­ich stellt sich die bange Frage: Ist es für mich zu spät?

Altenmüller, Eckart / Hans Christian Jabusch

Üben mit Kopf

Zu den neurowissenschaftlichen Grundlagen des Übens

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2006 , Seite 21

Jed­er Musik­er muss üben. Aber was geschieht dabei im Gehirn, und wie kann man seine grauen Zellen opti­mal nutzen, um den größt­möglichen Lernzuwachs am Instru­ment zu erzie­len? Der Artikel referiert die neuen Erken­nt­nisse der Hirn­forschung und der Bewe­gungswis­senschaften zu einem alten The­ma, das alle ausüben­den Musik­er beschäftigt. Am Schluss wird ver­sucht, einige Regeln zum effizien­ten Üben auf der Grund­lage wis­senschaftlich­er Befunde zu for­mulieren.

Reif, Adelbert

Auf ehrliche Weise Musik machen

Adelbert Reif im Gespräch mit Mariss Jansons

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2004 , Seite 26

Seit der Konz­ert­sai­son 2003/2004 ist Mariss Jan­sons Chefdiri­gent von Chor und Sym­phonieorch­ester des Bay­erischen Rund­funks in München. Mit Adel­bert Reif spricht der geborene Lette u. a. über seine Erfahrun­gen im ersten Jahr, über den schle­ichen­den Nieder­gang der inter­na­tionalen Vor­bild­funk­tion Deutsch­lands als Kul­tur­na­tion und über die weltweit festzustel­lende Ten­denz, dass immer weniger Kinder und Jugendliche mit klas­sis­ch­er Musik in Berührung kom­men.