Sinsch, Sandra

Erfolgreich?

Musikerausbildung in Deutschland

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 10

Nicht für die Schule lernen wir, sondern für das Leben: An deutschen Musikhochschulen wurde lange Zeit das Gegenteil kultiviert. Die meisten Absolventen kamen mit der Realität des Musikmarkts erstmals in Berührung, als sie den pädagogischen Elfenbeinturm verließen. Ausgebildet als Solist war man nicht vorbereitet für die Bewerbung um eine Orchesterstelle und völlig allein gelassen, wenn man als freier Musiker seinen Lebensunterhalt verdienen musste. Vieles hat sich inzwischen gebessert, doch
zu tun gibt es noch genug.

Sinsch, Sandra

Das Leben nach dem Musikstudium

Fünf Jahre nach dem Absolventen-Projekt

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 13

In einer Studie war man vor fünf Jahren der Frage nachgegangen, wie junge Musiker in den Arbeitsmarkt integriert werden. Verbesserungswürdig erschienen etliche Bereiche der Ausbildung. Was haben die Hochschulen bislang unternommen, um den Schwachstellen im System zu begegnen?

Scherz-Schade, Sven

Das Wichtigste ist das Handwerk

Interview mit Kolja Blacher

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 16

Der in Berlin geborene Geiger Kolja Blacher ging mit 15 Jahren nach New York, um an der Juilliard School of Music zu studieren. Als viel gefragter Solist gastiert er heute bei zahlreichen internationalen Orchestern. Von 1993 bis 1999 war Kolja Blacher Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, von 1999 an unterrichtete er an der Musikhochschule Hamburg, zum Sommersemester 2009 wurde er als Professor für Violine an die Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin berufen.

Scherz-Schade, Sven

Praxisnäher

Ausbildung von Orchestermusikern in Karlsruhe und Stuttgart

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 18

Vieles hat sich in den vergangenen zehn Jahren in der Ausbildung von Musikern an deutschen Hochschulen getan, insbesondere auch im Hinblick auf die spezifische Ausbildung für die Tätigkeit im Orchester. Dozenten und Studenten berichten über ihre Erfahrungen und das, was noch zu tun bleibt.

Porsch, Ronny

Im Land der Morgenstille

Zur Situation der klassischen Musikausbildung in Südkorea

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 12/2007 , Seite 24

Will man das Musikleben eines Landes fördern, braucht es gut ausgebildete Musiker und ausreichend Konzertstätten, in denen sie auftreten können. Eine aktuelle Studie beleuchtet die Lage der klassischen Musik in Südkorea und benennt Chancen und Risiken der jüngsten Entwicklungen.

Schulte im Walde, Christoph

Theaterführung mit Auftrittspflicht

Das Theaterjugendorchester in Münster

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2007 , Seite 20

Seit 2000 gibt es an den Städtischen Bühnen Münster ein so genanntes Theaterjugendorchester. Junge Musiker aus der Stadt und Umgebung werden zu einem Projektorchester zusammengestellt, das gemeinsam mit den Solisten des Hauses eine Oper zur Aufführung bringt – im Städtischen Theater und als regulärer Bestandteil des Repertoires. Profimusiker unterstützen und betreuen die jungen Erwachsenen, von denen manche überlegen, selbst Profimusiker zu werden.

“Unverwechselbarkeit und Konzentration”

Nicole Dantrimont im Gespräch mit Inge-Susann Römhild, Rektorin der Musikhochschule Lübeck

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2004 , Seite 17

“Unweit des berühmten Holstentores, inmitten der Lübecker Altstadt liegt die Musikhochschule Lübeck als Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO.” Einladend beginnt der Text der Broschüre “Studieren an der Musikhochschule Lübeck”. Fast 500 Studierende sind dort derzeit immatrikuliert bei insgesamt 150 Lehrbeauftragten und Professoren. Die Musikhochschule Lübeck bietet die klassischen Studiengänge an wie Künstlerisches Diplom, Musikerziehung, Lehramt an Gymnasien, Kirchenmusik, des Weiteren die Aufbaustudiengänge Instrumentalmusik, Solistenklasse, Kammermusik sowie den Ergänzungsstudiengang Klavierbegleitung. Ende vergangenen Jahres hob die Musikhochschule gemeinsam mit dem Theater der Stadt Lübeck das so genannte Orchesterstudio aus der Taufe. Die Kosten für das ehrgeizige Projekt trägt die Possehl-Stiftung, eine aus dem Nachlass des Lübecker Kaufmanns Emil Possehl entstandene Stiftung, die sich sowohl um öffentliche Anlagen und gemeinnützige Einrichtungen in Lübeck als auch um Kunst, Wissenschaft und Jugend kümmert.

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