Scherz-Schade, Sven

Was macht den wirklich Guten aus?

Orchestermusiker über gutes und schlechtes Dirigieren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2010 , Seite 21

Ausstrahlung muss er haben. Eine Autorität soll er sein. “Autoritär” wiederum darf er nicht auftreten. Wobei er Führungsqualitäten haben sollte. Und künstlerisch interessant soll er sowieso sein… Die Erwartungen der Orchestermusiker an ihre Dirigenten sind hoch. Zu Recht. Denn mit der musikalischen Leitung steht und fällt die Qualität eines Orchesters. Hört man sich unter Musikern um, wird schnell klar, warum es – im Vergleich zur Anzahl unserer Orchester – verhältnismäßig wenige wirklich große, namhafte Dirigenten gibt. Kein Job scheint so hart zu sein wie ein Profiorchester zur Zufriedenheit aller Beteiligten zu leiten. Eine Dirigentenkritik in Einzelbeispielen…

Bausdorf, Andreas

Ochsentour ade?

Dirigentenkarrieren starten heute früher und internationaler. Nicht immer ist das zum Vorteil der jungen Nachwuchskünstler

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2010 , Seite 24

Junge Dirigierstudenten beginnen ihre berufliche Ausbildung an einer Musikhochschule mit großem Idealismus. Meist wissen die jungen Künstler jedoch nicht, welche Hürden sie auf dem Weg zum erfolgreichen Maestro zu überwinden haben. Die Teilnahme an Dirigentenwettbewerben ist nur eine und selbst bei erfolgreichem Abschluss noch lange kein Garant für eine steile und vor allem dauerhafte Karriere.

Sinsch, Sandra

Wie Himmel und Hölle zugleich

Mit dem Orchester kommunizieren lernen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2010 , Seite 29

Die Berliner Dirigentenwerkstatt Interaktion macht angehenden Maestros Mut, die eigenen Vorstellungen zu verwirklichen. Verbesserungsvorschläge kommen hier jedoch nicht von dirigentisch erfahrenen Dozenten, sondern von den Mitgliedern eines Projektensembles, das sich Kritisches Orchester nennt.

Bausdorf, Andreas

Eine Förderidee macht Karriere

Das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2010 , Seite 26

Die Wurzeln des Förderprogramms “Dirigentenforum” reichen zurück bis in die DDR. Nach der “Wende” 1989 beständig weiterentwickelt und schon bald vom Deutschen Musikrat verantwortet, wurde es zu einer der wichtigsten Institutionen für den dirigentischen Nachwuchs. Überdurchschnittlich begabte junge Dirigenten werden auf die Übernahme verantwortungsvoller Positionen im deutschen und internationalen Musikleben vorbereitet. Sie erhalten u. a. umfangreiche Möglichkeiten zu Proben und Aufführungen mit professionellen Orchestern und Chören sowie Mentorenbetreuung durch namhafte Dirigentenpersönlichkeiten.

Abilgaard, Peer

Ethikcodes in der Psychotherapie

Eine Anregung für die pädagogische Arbeit an den Musikhochschulen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 30

Welchen Beitrag kann die “Institution Musikhochschule” leisten, um allen hier Tätigen einen möglichst sicheren Rahmen zu bieten, der das Risiko für grenzverletzendes Verhalten im Unterricht minimiert?

Bork, Magdalena

Von der Berufung zum Beruf

Musikerausbildung in Österreich auf dem Prüfstein

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 33

Warum finden motivierte, bestens ausgebildete und höchst qualifizierte Absolventen renommierter Musikausbildungsstätten im heutigen Arbeitsmarkt oft keine entsprechenden Herausforderungen? Wo liegen die Zukunftspotenziale der universitären Musikerausbildung und wo ist sie imstande, auf die Entwicklung und Reifung ihrer Studenten positiv einzuwirken? Impressionen von der musikalischen Sozialisation über die Studienzeit bis hin zu den geforderten Schlüsselkompetenzen im heutigen Berufsalltag werden zu einem Gesamtbild zusammengefügt, das einen neuen Musikertypus beschreibt.

Sinsch, Sandra

Erfolgreich?

Musikerausbildung in Deutschland

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 10

Nicht für die Schule lernen wir, sondern für das Leben: An deutschen Musikhochschulen wurde lange Zeit das Gegenteil kultiviert. Die meisten Absolventen kamen mit der Realität des Musikmarkts erstmals in Berührung, als sie den pädagogischen Elfenbeinturm verließen. Ausgebildet als Solist war man nicht vorbereitet für die Bewerbung um eine Orchesterstelle und völlig allein gelassen, wenn man als freier Musiker seinen Lebensunterhalt verdienen musste. Vieles hat sich inzwischen gebessert, doch
zu tun gibt es noch genug.

Sinsch, Sandra

Das Leben nach dem Musikstudium

Fünf Jahre nach dem Absolventen-Projekt

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 13

In einer Studie war man vor fünf Jahren der Frage nachgegangen, wie junge Musiker in den Arbeitsmarkt integriert werden. Verbesserungswürdig erschienen etliche Bereiche der Ausbildung. Was haben die Hochschulen bislang unternommen, um den Schwachstellen im System zu begegnen?

Scherz-Schade, Sven

Das Wichtigste ist das Handwerk

Interview mit Kolja Blacher

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 16

Der in Berlin geborene Geiger Kolja Blacher ging mit 15 Jahren nach New York, um an der Juilliard School of Music zu studieren. Als viel gefragter Solist gastiert er heute bei zahlreichen internationalen Orchestern. Von 1993 bis 1999 war Kolja Blacher Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, von 1999 an unterrichtete er an der Musikhochschule Hamburg, zum Sommersemester 2009 wurde er als Professor für Violine an die Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin berufen.

Scherz-Schade, Sven

Praxisnäher

Ausbildung von Orchestermusikern in Karlsruhe und Stuttgart

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 18

Vieles hat sich in den vergangenen zehn Jahren in der Ausbildung von Musikern an deutschen Hochschulen getan, insbesondere auch im Hinblick auf die spezifische Ausbildung für die Tätigkeit im Orchester. Dozenten und Studenten berichten über ihre Erfahrungen und das, was noch zu tun bleibt.

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