Binal, Irene

Musik verändert die Welt nicht, aber sie wirkt”

Im Gespräch mit Daniel Hope

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2010 , Seite 32

Seit Jahren ver­sucht der südafrikanisch-britis­che Geiger Daniel Hope, seine Liebe zur klas­sis­chen Musik zu ver­mit­teln und den Men­schen die Schwellenangst vor einem Konz­ertbe­such zu nehmen – zulet­zt mit seinem Buch “Wann darf ich klatschen?” Im Inter­view spricht er über sein Ver­ständ­nis von Musik und die deutsche Orchesterlandschaft.

Zivanovic, Aleksandar

Schon toll, was da so herumsitzt

Die Festspielorchester in Bayreuth und Luzern

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 18

Sel­ten sind sich Musik­er, Kri­tik­er und Pub­likum über Qual­ität von Orch­estern einig. Geht es um das Lucerne Fes­ti­val Orches­tra oder das Bayreuther Fest­spielorch­ester, erklingt jedoch unisono Lob von allen Seit­en: Die New York Times feiert das Lucerne Fes­ti­val Orches­tra als eines der fein­sten Orch­ester, die es momen­tan gibt, und das Bayreuther Fest­spielorch­ester wurde nicht nur von Hans Knap­perts­busch als “Acht­es Weltwun­der” beze­ich­net. Selb­st wenn es für Insze­nierun­gen auf dem grü­nen Hügel mas­sive Buh-Rufe zu ern­ten gab, wurde das Fest­spielorch­ester vom Pub­likum mit ste­hen­den Ova­tio­nen gefeiert.

Schoos, Thomas

Klingende Kassen

Das Musikfestival als Unternehmen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 21

Von Schleswig-Hol­stein bis nach Luzern, von der Mosel bis nach München: Der Som­mer ist mit seinen zahllosen Fes­ti­vals nicht nur für viele Musik­er und Musik­lieb­haber eine ganz beson­dere Zeit. Auch für die mit­tel- und unmit­tel­bar am Fes­ti­val beteiligten Unternehmen wie Hotels und Restau­rants, Indus­trie und Einzel­han­del sind die Fest­spiel­wochen ganz beson­dere Wochen, in denen nicht sel­ten Umsatzreko­rde verze­ich­net wer­den. Auch die öffentliche Hand freut sich, näm­lich über höhere Steuereinnahmen.

Korthase, Karolin

Die Kunst des Hörens

Musikvermittlung wird inzwischen auch auf Festivals großgeschrieben

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 24

So vielfältig wie die Musik selb­st ist auch ihre Ver­mit­tlung. Stetig wer­den neue Bil­dungskonzepte entwick­elt und ver­mehrt auch von den Fes­ti­vals wahrgenom­men. Aber die Qual­ität­sun­ter­schiede sind groß – nicht jedes Konzept ver­mag es, dem Pub­likum neue Zugänge zur Musik zu ver­schaf­fen. Richtig (Zu-)Hören lernt nur, wer sich traut auch selb­st aktiv zu werden.

Waitz, Linda

Familienfest

Musikliebhaber über ihre Leidenschaft für Festivals

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 27

Fes­ti­vals leben von Musik, Atmo­sphäre, dem Ort, und natür­lich wäre alles nichts, wenn es das Pub­likum nicht gäbe. Was ist den Besuch­ern von Fes­ti­vals am wichtig­sten? Was ist das Beson­dere für sie in der Zeit des Som­mers, wenn alle anderen am Strand liegen?

Carl, Petra

Das Hofer Modell – Ein anderer Ton”

Eine Studie bestätigt positive Transfereffekte durch eigenes Musizieren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 30

Wäre das nicht schön: Man hört die D‑Dur-Sonate von Wolf­gang Amadeus Mozart KV 448 und nach etwa zehn Minuten kann man bess­er denken! Nun, lei­der ist das nicht ganz so ein­fach. Trotz­dem kön­nte eine langfristige musis­che Aus­bil­dung pos­i­tive Wirkun­gen auf andere geistige Fähigkeit­en bei uns Men­schen her­vor­rufen – man spricht dabei von so
genan­nten Transfereffekten.

Richter, Andreas

Sommerfrische?

Festspielzeit für Musiker und Publikum

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 10

Für die einen Urlaub, für die anderen Dienst, nicht sel­ten Dienst im Urlaub: Was macht Fest­spiele so attrak­tiv, beim Pub­likum nicht weniger als bei den Musik­ern, die oft­mals bere­it sind, für eine Mitwirkung ihre freie Zeit zu opfern? Und was suchen die Zuhör­er bei diesen beson­deren Ver­anstal­tun­gen, was sie im nor­malen Abokonz­ert zu Hause vielle­icht nicht geboten bekom­men? Ein Streifzug durch das Phänomen Fes­ti­val, von sein­er beson­deren Atmo­sphäre bis hin zu nüchter­nen Bilanzen.

Schoos, Thomas / Aleksandar Zivanovic

Der Wille zu musikalischer Exzellenz

Im Gespräch mit Andreas Mölich-Zebhauser

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 14

Es gibt Men­schen, die auf ganz natür­liche Weise in das Operngeschäft hineinwach­sen. So ein Men­sch ist Andreas Mölich-Zeb­hauser. Seit sein­er früh­esten Kind­heit saß der Sohn des Operndiri­gen­ten und Pianis­ten Theo Mölich regelmäßig in den Konz­ert­sälen des Ruhrge­bi­ets, studierte das Reper­toire und entwick­elte eine Pas­sion, die ihn sei­ther nie wieder losließ. Nach Sta­tio­nen beim Mailän­der Musikver­lag Ricor­di und dem Frank­furter Ensem­ble Mod­ern wurde Mölich-Zeb­hauser 1997 Inten­dant und Geschäfts­führer des Fest­spiel­haus­es Baden-Baden. In nur zehn Jahren führte er das erste pri­vat finanzierte Konz­erthaus Deutsch­lands aus den roten Zahlen und etablierte es in der ersten Rei­he der inter­na­tionalen Fest­spieladressen. Die Grund­ko­or­di­nat­en seines Erfol­gs erläutert er in einem Gespräch.

Allwardt, Ingrid

Perspektivwechsel

Aufbruch in der Musikvermittlung

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2008 , Seite 10

Wie weit das Feld der Musikver­mit­tlung ist, zeigt sich allerorts. Die Diskus­sio­nen über Begrif­flichkeit, Qual­ität­skri­te­rien, Aus­rich­tungs- und Aus­bil­dungsmöglichkeit­en sind so het­ero­gen wie Konzepte von Prak­tik­ern und Visio­nen von Poli­tik­ern. Musikver­mit­tlung als Kom­mu­nika­tion­sraum inner­halb urbaner Struk­turen und als Markt, der beispiel­haft pro­duk­tiv von Dis­so­nanzen lebt!?!

Forsthoff, Christoph / Corina Kolbe

Positionen

Stadt und Kultur – Musikvermittlung prägt Strukturen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2008 , Seite 14

Der sich beschle­u­ni­gende Struk­tur­wan­del in Wirtschaft und Gesellschaft wirkt sich zweifel­sohne auch auf den Zusam­men­hang von Musik und kul­tureller Iden­tität in Hin­blick auf den städtis­chen Raum, seine Lebens­for­men, Insti­tu­tio­nen, Tra­di­tio­nen und Zukun­ftsper­spek­tiv­en aus. Kul­tur entste­ht dort, wo sich aus kün­st­lerischen Werten gesellschaftliche bilden. Urbane Struk­turen sind ein bemerkenswertes Barom­e­ter. Musikver­mit­tlung als städtis­chen Iden­titäts­baustein zu denken, kön­nte für bei­de Seit­en – die Musik auf der einen, die Stadt auf der anderen – inter­es­sante Per­spek­tiv­en eröff­nen. Ein Autor und eine Autorin kom­men­tieren ihre Beobach­tun­gen auf dem Streifzug durch Ham­burg, Basel, Berlin, das Ruhrge­bi­et und Heidelberg.