Lau, Andreas/Oliver Stoll

Performance in der Musik und im Sport

Wie ähnlich sind sich Berufsmusiker und Leistungssportler?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 12/2014 , Seite 36

?Sowohl Beruf­sor­ch­ester­musik­er als auch Leis­tungss­portler müssen pro­fes­sionell üben bzw. trainieren, um regelmäßig ihre indi­vidu­elle kün­st­lerische bzw. sportliche Leis­tungs­fähigkeit inner­halb ein­er Ensem­bleleis­tung unter Beweis zu stellen. Diese Gemein­samkeit beim Leis­tungsver­hal­ten war Aus­gangspunkt ein­er Ver­gle­ichsstudie zwis­chen Musik­ern und Sportlern. Die wichtig­sten Ergeb­nisse wer­den im Fol­gen­den vorgestellt.

Mohrs, Vera

Eine harmonische Verbindung?

Auswirkungen des Alkoholkonsums auf das Musizieren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2010 , Seite 20

Die Auswirkun­gen von Alko­holkon­sum auf das Musizieren wur­den bish­er kaum empirisch unter­sucht. Ken­nt­nisse über die neu­ronalen Voraus­set­zun­gen des Musizierens sowie über die kör­per­lichen, geisti­gen und sozialen Kon­se­quen­zen des Alko­holkon­sums lassen jedoch Rückschlüsse darauf zu, welchen Effekt ein Alko­hol­rausch auf die musikalis­che Per­for­mance hat, wie sich das Üben am Instru­ment unter dem Ein­fluss von Alko­hol gestal­tet und welche Fol­gen chro­nis­ch­er Alko­holis­mus für die musikalis­che Tätigkeit mit sich bringt.

Langhammer, Franziska

Musiker auf Betablocker

Tabuisierung statt Thematisierung

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2010 , Seite 24

Junge Musik­er sind beim Probe­spiel für eine Orch­ester­stelle ein­er extremen Stress­si­t­u­a­tion aus­ge­set­zt. Nicht sel­ten greifen sie zu Betablock­ern, um ihre Aufre­gung in den Griff zu bekom­men. Einige Pro­fes­soren unter­stützen sie sog­ar dabei, offen gesprochen wird darüber kaum.

Pegelhoff, Ralf

Suchthilfe und Suchtprävention

Die Betriebsvereinbarung am Niedersächsischen Staatstheater Hannover

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2010 , Seite 27

Der Kon­sum von Alko­hol in kün­st­lerischen Betrieben hat in den ver­gan­genen Jahren zum Teil erhe­blich nachge­lassen. War es vor eini­gen Jahren noch dur­chaus üblich, in der Pause ein Gläschen Bier oder Sekt zu trinken, ist dies heute eher sel­ten der Fall. Dies hat u. a. mit ein­er neueren Gen­er­a­tion von Musik­ern zu tun, für die eine leis­tung­sein­schränk­ende Wirkung von Alko­hol auch in gerin­gen Men­gen deut­lich spür­bar wird und die dies als unan­genehm empfind­et – für sich und für andere. Gle­ich­wohl ist das Prob­lem des über­mäßi­gen oder gar miss­bräuch­lichen Kon­sums von Alko­hol im Orch­ester damit nicht ver­schwun­den und es stellt sich die Frage, wie mit dem The­ma kün­ftig umge­gan­gen wer­den soll, von Seit­en der Musik­er, aber auch des Man­age­ments. Als eines der ersten Musik­the­ater hat die Nieder­säch­sis­che Staat­sthe­ater GmbH eine Betrieb­svere­in­barung zur Suchthil­fe und Sucht­präven­tion aufge­set­zt, die zurzeit als Entwurf vor­liegt.

Fallenstein, Julia

Genuss mit Folgen?

Rechtliche Aspekte im Umgang mit Alkohol im Konzert- und Opernbetrieb

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2010 , Seite 30

Der Alko­holkon­sum der Deutschen bleibt laut Jahrbuch Sucht der Deutschen Haupt­stelle für Sucht­fra­gen e. V. auch 2010 auf hohem Niveau. Im inter­na­tionalen Ver­gle­ich belegt Deutsch­land sog­ar den unrühm­lichen fün­ften Platz im Alko­hol-Rank­ing. Auch in Orch­estern und Opern­häusern ist der Griff zum gesellschafts­fähig­sten aller Betäubungsmit­tel nicht unüblich. Darüber gesprochen wird freilich weniger häu­fig. Und genau das ist oft­mals das Prob­lem. Wie soll mit Alko­holkon­sum, zumal mit über­mäßigem oder gar miss­bräuch­lichem, umge­gan­gen wer­den? Eine Frage, die sich bis­lang die wenig­sten Ver­ant­wortlichen im Man­age­ment gestellt haben.

Sinsch, Sandra

Johanniskraut bis Joint

Sucht und Suchtprävention sind kaum Themen an Musikhochschulen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2010 , Seite 32

Der Druck, einen Platz auf einem sich verk­nap­pen­den musikalis­chen Arbeits­markt zu find­en, steigt kon­tinuier­lich. Musik­er­medi­zin­er verze­ich­nen eine wach­sende Anzahl von Musik­studieren­den mit Sucht­prob­le­men. Deutsche Musikhochschulen sehen jedoch (noch) keinen Hand­lungs­be­darf.

Spahn, Claudia

Sucht

Ein Thema im Orchester?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2010 , Seite 10

Über die Frage, wie die Ein­nahme von Alko­hol und Medika­menten zu bew­erten ist, an welchem Punkt ein über­mäßiger oder gar miss­bräuch­lich­er Kon­sum anfängt, herrschen unter Musik­ern, aber auch unter Musik­er­medi­zin­ern ganz unter­schiedliche Mei­n­un­gen. Gle­ich­wohl ist unbe­strit­ten, dass es wie in allen Berufen auch in Orch­estern einen Kon­sum von Alko­hol und Medika­menten gibt, der über das gesunde Maß hin­aus­ge­ht. Ein schwieriges und auch nur schw­er zu greifend­es The­ma.

Mohrs, Vera

Alkoholismus bei Musikern

Berufsspezifische Risikofaktoren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2010 , Seite 15

Unter Musik­ern scheinen psy­chis­che Krisen beson­ders ver­bre­it­et zu sein, auch Sucht­prob­leme sind keine Sel­tenheit. In diesem Beitrag wer­den Fak­toren im Leben des Musik­ers aufgezeigt, welche die Entwick­lung ein­er Alko­ho­lab­hängigkeit begün­sti­gen. Es wird unter­schieden zwis­chen Gefahren­quellen, die mit den Arbeits­be­din­gun­gen des Musik­ers zusam­men­hän­gen, Aspek­ten der Musik­er­per­sön­lichkeit sowie den Risiken, die das gesellschaftlich tolerierte Genuss­mit­tel Alko­hol mit sich bringt.

Sinsch, Sandra

Das Bier der Gewohnheit

Orchestermusiker zwischen Sucht und Genuss

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2010 , Seite 18

Musik­er tauschen sich in der Regel gerne aus. Doch beim Stich­wort Alko­hol- und Dro­genkon­sum wer­den sie wortkarg. Dabei bet­rifft das The­ma jeden Orch­ester­graben, denn laut Sta­tis­tik bekämpft rund ein Drit­tel der Musik­er Auftrittsäng­ste mit Alko­hol, Betablock­ern und Rauschmit­teln.

Carl, Petra

Das Hofer Modell – Ein anderer Ton”

Eine Studie bestätigt positive Transfereffekte durch eigenes Musizieren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 30

Wäre das nicht schön: Man hört die D-Dur-Sonate von Wolf­gang Amadeus Mozart KV 448 und nach etwa zehn Minuten kann man bess­er denken! Nun, lei­der ist das nicht ganz so ein­fach. Trotz­dem kön­nte eine langfristige musis­che Aus­bil­dung pos­i­tive Wirkun­gen auf andere geistige Fähigkeit­en bei uns Men­schen her­vor­rufen – man spricht dabei von so
genan­nten Trans­fer­ef­fek­ten.