Scherz-Schade, Sven

Kunst lässt sich nicht evaluieren

Zielvereinbarungen und Strategieempfehlungen gibt es trotzdem. Im Gespräch mit Peter Gartiser

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2009 , Seite 24

Peter Gartiser ist Geschäftsführer der 1999 gegründeten
Metrum Managementberatung GmbH, München, die Entscheidungsträger in strategischen Fragestellungen berät. Ihre Beratungstätigkeit richtet sich u.a. an Kulturinstitutionen wie Orchester, Theater, Museen und Festivals. Peter Gartiser, der als Laienmusiker Violine spielt, gründete gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Nicolaus Steenken (Klarinette) die Initiative The Management Symphony. Im gleichnamigen Ensemble, das mit dem Gewandhausorchester Leipzig kooperiert, musizieren Führungskräfte aus der Wirtschaft.

Scherz-Schade, Sven

Beratung für die gute Führung

Consulting und Orchestermanagement. Im Gespräch mit Matthias Bönsel

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2009 , Seite 26

Schon in seiner Jugend hat Matthias Bönsel eine enge Verbundenheit mit klassischer Musik gelebt. Zwischen 1985 und 1990 hat er bei “Jugend musiziert” Preise auf Regional-, Landes- und Bundesebene in den Instrumentenklassen Klavier und Trompete gewonnen. Bönsel studierte Betriebswirtschaftslehre, absolvierte den Aufbaustudiengang “Kulturmanagement” und war fortan in Führungspositionen tätig: bei Konzertdirektionen und beim ersten deutschen Pop-Orchester des NDR Hannover Pop Orchestra. 2001 hat er Viventure business + culture solutions gegründet.

Sinsch, Sandra

Querdenker für den Kulturbetrieb

Das Berufsbild des Orchestermanagers wandelt sich

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2009 , Seite 28

Intendanten und Orchesterdirektoren sind traditionell zunächst Künstler und danach erst Unternehmer. Doch eine sich rapide verändernde Gesellschaft verlangt auch von Orchestern den Mut, unkonventionelle Personalentscheidungen für die Verwaltungsspitze zu treffen.

Salzwedel, Martin / Dirk Schütz

Demokratie oder Hierarchie?

Ideen darüber, wie beides zu integrieren ist

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2009 , Seite 30

Welche grundlegenden Steuerungsformen sozialer Systeme gibt es und welche sind am besten für eine optimale Leistungserbringung im Orchester geeignet? Neben der notwendigen hierarchischen Steuerung gibt es vielfältigere Möglichkeiten der Personalentwicklung als gemeinhin angenommen. Orchestermitgliedern kann so die Möglichkeit gegeben werden, sich und ihre Ideen verstärkt einzubringen und dadurch ihren persönlichen Werten auch in der beruflichen Tätigkeit Ausdruck zu geben.

Boerner, Sabine

Führung im Orchester

Ergebnisse der internationalen (empirischen) Forschung

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2009 , Seite 33

“Führung im Orchester” ist von unterschiedlichen akademischen Disziplinen beleuchtet worden. So haben sich die Bereiche Nonprofit Management, Organizational Behavior, Human Resource Management, Soziologie, Sozial- und Musikpsychologie jeweils mit unterschiedlichen Facetten des Themas beschäftigt. Vor diesem Hintergrund vermittelt der folgende Beitrag einen Überblick über 20 Jahre Forschung zur Führung im Orchester.

Sinsch, Sandra

Gute Nachbarn, schlechte Nachbarn

Stimmgruppen im Orchester sind fragile Mikrokosmen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2009 , Seite 36

Welche Fähigkeiten ein Stimmführer im Orchester mitbringen muss, weiß jeder. Doch Ratlosigkeit herrscht in der Frage, wie man sich diese Qualifikationen aneignet. In der Ausbildung scheint dieses Thema ebenfalls wenig von Bedeutung zu sein.

Krauß, Tina

Auf Mission

Das Mission-Statement als Managementinstrument für Orchester

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2009 , Seite 32

Als öffentliche Kulturbetriebe arbeiten die meisten deutschen Orchester nicht profitorientiert, sondern legitimieren sich durch künstlerische oder pädagogische Zielsetzungen. Diese qualitativen Ziele sind sehr schwer mess- und kontrollierbar, was häufig zu Planungs- und Steuerungsproblemen führt. Eine präzise und strategisch orientierte Zielformulierung, eine so genannte Mission, kann dem entgegenwirken.

Sinsch, Sandra

Maestro grandioso

Wie übersteigerter Dirigentenkult vom Orchester ablenkt

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2008 , Seite 20

Das Ideal des charismatischen Alleinherrschers am Dirigentenpult ist zwar eine typische Erfindung der Spätromantik, doch die Medienkampagnen unserer Zeit richten ihren Fokus immer noch unbeirrt auf den Mann vor dem Orchester. Die Musiker selbst scheinen hingegen mehr und mehr zu einer qualitativ hochwertigen, aber austauschbaren Größe zu werden.

Vongries, Caroline

Ungefragt

Wenn Orchester Chefs wider ihren Willen bekommen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2008 , Seite 22

Bis in die 1980er Jahre hinein war es nicht selten, dass Orchesterträger oder Intendanten an den Musikern vorbei und manchmal sogar gegen deren erklärten Willen einen künstlerischen Leiter, Chefdirigenten oder GMD ins Amt hoben. Seit dem 1. Januar 1987 müssen die Musiker immerhin über personelle Fragen informiert und gehört werden. Doch ein Recht auf Mitbestimmung bei der Wahl des GMDs ist auch heutzutage nur selten verbrieft. Tarifrechtlich ist in der Regel nicht einmal ein Vetorecht verankert. Was geschieht mit dem Selbstverständnis von Musikern und der Identität eines Orchesters, wenn es einfach übergangen wird? Caroline Vongries horchte sich ein wenig um.

Sinsch, Sandra

Tummelplatz für Idealisten und Individualisten

Wie demokratisch organisierte Orchester arbeiten

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2008 , Seite 24

Selbst bestimmen, was gespielt wird, und auch noch in der Organisation Mitspracherecht besitzen – für viele Orchestermusiker klingt das wie ein Traum. Die totale Freiheit gibt es zwar auch im basisdemokratisch geführten Orchester nicht, doch Umfragen zeigen, dass dort tätige Instrumentalisten ungleich motivierter sind.

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