Marco Frei

WATTENS: Eine Feier der Wahrnehmung

„Musik – (W)Orte – Kuchen“: Das neue Festival „listening closely“ von Thomas Larcher in Tirol

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 9/2023 , Seite 60

Er ist ein Experte für Festivals: Schon 1994 hatte Thomas Larcher die Klangspuren Schwaz mitinitiiert, eine bedeutende Werkstatt für zeitgenössische Musik in Tirol. Als künstlerischer Leiter verantwortete der in Innsbruck geborene Komponist und Pianist zudem die von ihm begründete Reihe „Musik im Riesen“ der „Swarovski Kristallwelten“ in Wattens nahe Innsbruck. Seit 2004 gab es die Read more about WATTENS: Eine Feier der Wahrnehmung[…]

Corina Kolbe

EISMUSIK UND JODLER

Das Hemsing-Festival im norwegischen Aurdal vereint Klassik, Folk und Experimentalmusik

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 9/2023 , Seite 42

Norwegen liegt etwas abseits der großen europäischen Musikzentren. Doch nicht nur die ausgefallene Architektur des Osloer Opernhauses zieht über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit auf sich. Das Bergen International Festival beispielsweise hat sich mit Konzert-, Opern-, Theater- und Tanzproduktionen schon lange einen Namen gemacht. Auch Kammermusikfestivals mit international bekannten Künstlern locken Besucher aus dem Ausland an, Read more about EISMUSIK UND JODLER[…]

Elisabeth Richter

Prag: Blühend, aber vergessen

Das Projekt „musica non grata“ in Prag widmete sein erstes Festival Alexander Zemlinsky zum 150. Geburtstag

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2022 , Seite 54

„Prag war ein Schmelztiegel in der internationalen Opernszene, und die drei Kulturen, es war ja eine jüdische, deutsche und tschechische Kultur gemeinsam, die standen in einer sehr ­interessanten und fruchtbaren Beziehung.“ Per Boye Hansens Augen funkeln, wenn er über die kulturell so blühende Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg spricht. Der Norweger ist seit Read more about Prag: Blühend, aber vergessen[…]

Richter, Andreas

Sommerfrische?

Festspielzeit für Musiker und Publikum

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 10

Für die einen Urlaub, für die anderen Dienst, nicht selten Dienst im Urlaub: Was macht Festspiele so attraktiv, beim Publikum nicht weniger als bei den Musikern, die oftmals bereit sind, für eine Mitwirkung ihre freie Zeit zu opfern? Und was suchen die Zuhörer bei diesen besonderen Veranstaltungen, was sie im normalen Abokonzert zu Hause vielleicht nicht geboten bekommen? Ein Streifzug durch das Phänomen Festival, von seiner besonderen Atmosphäre bis hin zu nüchternen Bilanzen.

Schoos, Thomas / Aleksandar Zivanovic

Der Wille zu musikalischer Exzellenz

Im Gespräch mit Andreas Mölich-Zebhauser

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 14

Es gibt Menschen, die auf ganz natürliche Weise in das Operngeschäft hineinwachsen. So ein Mensch ist Andreas Mölich-Zebhauser. Seit seiner frühesten Kindheit saß der Sohn des Operndirigenten und Pianisten Theo Mölich regelmäßig in den Konzertsälen des Ruhrgebiets, studierte das Repertoire und entwickelte eine Passion, die ihn seither nie wieder losließ. Nach Stationen beim Mailänder Musikverlag Ricordi und dem Frankfurter Ensemble Modern wurde Mölich-Zebhauser 1997 Intendant und Geschäftsführer des Festspielhauses Baden-Baden. In nur zehn Jahren führte er das erste privat finanzierte Konzerthaus Deutschlands aus den roten Zahlen und etablierte es in der ersten Reihe der internationalen Festspieladressen. Die Grundkoordinaten seines Erfolgs erläutert er in einem Gespräch.

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