Corina Kolbe

EISMUSIK UND JODLER

Das Hemsing-Festival im norwegischen Aurdal vereint Klassik, Folk und Experimentalmusik

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 9/2023 , Seite 42

Norwegen liegt etwas abseits der großen europäischen Musikzentren. Doch nicht nur die ausgefallene Architektur des Osloer Opernhauses zieht über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit auf sich. Das Bergen International Festival beispielsweise hat sich mit Konzert-, Opern-, Theater- und Tanzproduktionen schon lange einen Namen gemacht. Auch Kammermusikfestivals mit international bekannten Künstlern locken Besucher aus dem Ausland an, Read more about EISMUSIK UND JODLER[…]

Elisabeth Richter

Prag: Blühend, aber vergessen

Das Projekt „musica non grata“ in Prag widmete sein erstes Festival Alexander Zemlinsky zum 150. Geburtstag

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2022 , Seite 54

„Prag war ein Schmelztiegel in der internationalen Opernszene, und die drei Kulturen, es war ja eine jüdische, deutsche und tschechische Kultur gemeinsam, die standen in einer sehr ­interessanten und fruchtbaren Beziehung.“ Per Boye Hansens Augen funkeln, wenn er über die kulturell so blühende Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg spricht. Der Norweger ist seit Read more about Prag: Blühend, aber vergessen[…]

Richter, Andreas

Sommerfrische?

Festspielzeit für Musiker und Publikum

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 10

Für die einen Urlaub, für die anderen Dienst, nicht selten Dienst im Urlaub: Was macht Festspiele so attraktiv, beim Publikum nicht weniger als bei den Musikern, die oftmals bereit sind, für eine Mitwirkung ihre freie Zeit zu opfern? Und was suchen die Zuhörer bei diesen besonderen Veranstaltungen, was sie im normalen Abokonzert zu Hause vielleicht nicht geboten bekommen? Ein Streifzug durch das Phänomen Festival, von seiner besonderen Atmosphäre bis hin zu nüchternen Bilanzen.

Schoos, Thomas / Aleksandar Zivanovic

Der Wille zu musikalischer Exzellenz

Im Gespräch mit Andreas Mölich-Zebhauser

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 14

Es gibt Menschen, die auf ganz natürliche Weise in das Operngeschäft hineinwachsen. So ein Mensch ist Andreas Mölich-Zebhauser. Seit seiner frühesten Kindheit saß der Sohn des Operndirigenten und Pianisten Theo Mölich regelmäßig in den Konzertsälen des Ruhrgebiets, studierte das Repertoire und entwickelte eine Passion, die ihn seither nie wieder losließ. Nach Stationen beim Mailänder Musikverlag Ricordi und dem Frankfurter Ensemble Modern wurde Mölich-Zebhauser 1997 Intendant und Geschäftsführer des Festspielhauses Baden-Baden. In nur zehn Jahren führte er das erste privat finanzierte Konzerthaus Deutschlands aus den roten Zahlen und etablierte es in der ersten Reihe der internationalen Festspieladressen. Die Grundkoordinaten seines Erfolgs erläutert er in einem Gespräch.

Zivanovic, Aleksandar

Schon toll, was da so herumsitzt

Die Festspielorchester in Bayreuth und Luzern

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 18

Selten sind sich Musiker, Kritiker und Publikum über Qualität von Orchestern einig. Geht es um das Lucerne Festival Orchestra oder das Bayreuther Festspielorchester, erklingt jedoch unisono Lob von allen Seiten: Die New York Times feiert das Lucerne Festival Orchestra als eines der feinsten Orchester, die es momentan gibt, und das Bayreuther Festspielorchester wurde nicht nur von Hans Knappertsbusch als “Achtes Weltwunder” bezeichnet. Selbst wenn es für Inszenierungen auf dem grünen Hügel massive Buh-Rufe zu ernten gab, wurde das Festspielorchester vom Publikum mit stehenden Ovationen gefeiert.

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