George Gershwin

Rhapsody in Blue

for Solo Piano and Jazz Band (1924); bearbeitet von Ferde Grofé, hg. von Ryan Raul Bañagale, Partitur/Klavierausgabe

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 9/2024 , Seite 66

Die Rhapsody in Blue von George Gershwin ist vielleicht die Ikone der US-amerikanischen Musik. Das Stück wurde am 12. Februar 1924 in einem als „Experiment in Modern Music“ überschriebenen Konzert vom Auftraggeber Paul Whiteman und seinem Concert Orchestra uraufgeführt. Dessen Intention war es, zeitgenössische nationale Kompositionen mit dem Sound eines Jazzorchesters zu verbinden. Gershwin gelang Read more about Rhapsody in Blue[…]

Maurice Ravel

Concerto für Klavier und Orchester

Urtext, hg. von Douglas Woodfull-Harris, Klavierauszug/Partitur

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 9/2024 , Seite 66

Seitdem in den vergangenen Jahren eine Reihe von großen Komponisten aus Impressionismus und früher Moderne urheberrechtefrei geworden sind, haben sich erfreulicherweise die großen Musikverlage daran gemacht, nach und nach einige der Hauptwerke von Ravel, Bartók und anderen in Urtextausgaben vorzulegen. Auch wenn die Komponisten in der Regel die bisherigen Druckausgaben korrigierend begleitet hatten, so sind Read more about Concerto für Klavier und Orchester[…]

Stephan Weidauer

Wegen dem schönen Ton halt

Memoiren eines mittelmäßigen Fagottisten

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 9/2024 , Seite 65

Hätte der nach eigenem Bekunden „mittelmäßige“ Fagottist Stephan Weidauer für seine eher impulsiven Lebenserinnerungen eine andere als die mikroskopisch kleine Schriftgröße gewählt, läge das nun vorliegende Opus Magnum des ehemaligen Solofagottisten des Saarländischen Staatsorchesters in vier Bänden vor. Denn Weidauer liebt die Vollständigkeit. Alle Personen werden erwähnt, die im Laufe seiner Karriere eine Rolle gespielt Read more about Wegen dem schönen Ton halt[…]

Claudia Woldt (Hg.)

Die Möglichkeit einer gewissen Distanz

Marek Janowski im Gespräch mit Carsten Tesch

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 9/2024 , Seite 65

Der Dirigent Marek Janowski ist kein Mann, dem man leicht nahekommt. Er wahrt die Distanz – zu seinen Mitmenschen, zu den Orchestermusiker:innen und zu Journalist:innen sowieso. Umso erstaunlicher ist es, dass der MDR-­Mo­de­rator und Journalist Carsten Tesch Janowski mehrmals zu Interviews treffen konnte. Aus diesen Gesprächen ist ein Buch entstanden, in dem Marek Janowski fassbar Read more about Die Möglichkeit einer gewissen Distanz[…]

Laurenz Lütteken

Die Zauberflöte

Mozart und der Abschied von der Aufklärung

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 9/2024 , Seite 64

Laurenz Lüttekens Untersuchung Die Zauberflöte. Mozart und der Abschied von der Aufklärung gehört mit Sicherheit nicht nur zu den spannendsten Beiträgen der letzten Jahre, sondern auch zu den profundesten. Lütteken entdeckt interessante Bezüge – und das bei einer Oper, die sicherlich zu den am besten untersuchten der Musikgeschich­te gehört. 2018 ist seine Abhandlung Mozart. Leben Read more about Die Zauberflöte[…]

Anja Morgenstern / Eva Neumayr (Hg.)

mater celeberr. Mozart.

Anna Maria Mozart zum 300. Geburtstag

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 9/2024 , Seite 64

Anna Maria Walburga Pertl, die Mutter von Wolfgang Amadeus Mozart, verbrachte ihre ersten Lebensjahre im Salzkammergut. Ihr Vater wurde als Richter aus Salzburg nach Sankt Gilgen am nördlichen Ufer des Wolfgangsees versetzt und ließ das Gerichtsgebäude am Seeufer erbauen. In diesem Haus, das heute unter Denkmalschutz steht und das Museum „Mozarthaus“ beherbergt, kam Anna Maria Read more about mater celeberr. Mozart.[…]

Uwe Kraus

HALBERSTADT: Perseiden und ein Eber

Die 35. Orchesterwerkstatt junger Komponisten der Harzer Sinfoniker

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 9/2024 , Seite 61

Sie gleichen kurzzeitig den Saale-Unstrut-Winzern. Johannes Rieger und seine Harzer ­Sin­foniker bescheinigen den sieben Jungkom­po­nis­t:in­nen – darunter mit der 21-jährigen Luna Donath aus Weimar nur eine junge Frau –, dass sie „ein sehr guter Jahrgang“ seien. Auch bei der 35. Auflage der Orchesterwerkstatt junger Komponisten in Halberstadt, einem Dreiklang von Seminar, Zukunftslaboratorium und Kompositionswettbewerb, lassen Read more about HALBERSTADT: Perseiden und ein Eber[…]

Marco Frei

MÜNCHEN: Überwältigung und Entschlackung

Paavo Järvi und Ksenija Sidorova beim MPHIL Late der Münchner Philharmoniker

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 9/2024 , Seite 60

Der Blick nach Zürich scheint für manche Orchester aus München inspirierend. Jedenfalls fällt auf, dass die Münchner Philharmoniker seit Eröffnung der Interimsspielstätte Gasteig HP8 einige Formate kredenzen, die das Tonhalle-Orchester an der Limmat längst erprobt. Da ist „MPHIL Late“, eine Art „Late Night“: Mitglieder des Orchesters präsentieren sich im legeren Rahmen und spielen genreübergreifende Musik. Read more about MÜNCHEN: Überwältigung und Entschlackung[…]

Thomas Weiss

MANNHEIM: Mehr Gemeinsamkeiten als Gegensätze

Das Metropol-Konzert der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz stellt Werke von Fazıl Say und Mikis Theodorakis einander gegenüber

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 9/2024 , Seite 59

Die erstmals in der abgelaufenen Spielzeit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz im Mannheimer Rosengarten angebotenen „Metro­pol“-Konzerte erweitern das vielfältige Konzert-Angebot des Orchesters. Sie sollen die kulturelle Vielfalt der Region abbilden. Unter dem Motto „Mittelmeer“ präsentiert die von Garrett Keast dirigierte Staatsphilharmonie die Istanbul-Sinfonie des Pianisten und Komponisten Fazıl Say und Auszüge aus der Zorbas-Ballettsuite von Mikis Read more about MANNHEIM: Mehr Gemeinsamkeiten als Gegensätze[…]

Marco Frei

AUGSBURG: Fernab bekannter Trampelpfade

Anna Skryleva zu Gast bei den Augsburger Philharmonikern

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 9/2024 , Seite 58

Sie ist längst keine Unbekannte mehr. Als Generalmusikdirektorin setzt Anna Skryleva am Theater Magdeburg seit 2019 eigene, spannende Akzente. Zuletzt sorgte 2022 die von ihr wiederentdeckte und uraufgeführte Oper Grete Minde des jüdischen, von den Nazis ermordeten Komponisten Eugen Engel aus dem Jahr 1933 für Aufsehen. Jetzt hat die russischstämmige Dirigentin, Pianistin und Komponistin bei Read more about AUGSBURG: Fernab bekannter Trampelpfade[…]

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