Frauke Adrians

GESUND AUF DIE BÜHNE

Das Theater Meiningen arbeitet seit bald zehn Jahren mit dem Klinikum in Bad Neustadt zusammen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 5/2026 , Seite 22

Eine Kooperation zwischen einem Theaterhaus und einer Klinik: Das allein ist schon außergewöhnlich. Wenn diese Zusammenarbeit dann aber nicht nur eine oder zwei Spielzeiten anhält, sondern auch nach fast zehn Jahren kein Ende in Sicht ist, dann muss es sich um etwas Einmaliges handeln. Das Projekt „Gesundheit am Staatstheater Meiningen“ kennt bundesweit tatsächlich nichts Vergleichbares. Read more about GESUND AUF DIE BÜHNE[…]

Interview: Angelika Dietrich

MESSBAR SENSIBLER

Musikermediziner Fabian Sternkopf: Musiker:innen sind oft schmerzempfindlicher als andere Menschen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 5/2026 , Seite 20

Herr Sternkopf, warum sind Musikerinnen und Musiker schmerzempfindlicher als andere Menschen? Fabian Sternkopf: Sie trainieren seit ihrer Kindheit absolute Feinmotorik: den Kreislauf von Bewegung, Hören, Anpassen; also die Kontrolle und Wahrnehmung für sehr, sehr kleinteilige Reize. Unsere Vermutung war, dass sich dieser Fokus auf die feinen sensomotorischen Reize auch auf die Schmerzwahrnehmung auswirkt und Musikerinnen Read more about MESSBAR SENSIBLER[…]

Marco Frei

EINE FRAGE DES VERTRAUENS

Die „PR Alliance“ von Kathrin Hauser-Schmolck und Anja Rauschardt

Rubrik: Über die Schulter
erschienen in: das Orchester 5/2026 , Seite 18

Gemeinsam ist man stärker und breiter aufgestellt. Und wenn sich die Welt rasant verändert, muss man reagieren. Das gilt auch für die Öffentlichkeitsarbeit in der Kultur. Deswegen haben sich Anja Rauschardt und Kathrin Hauser-Schmolck zusammengetan, um die „PR Alliance“ zu gründen. Dahinter steckt ein internationales Netzwerk, das von München aus in die ganze Klassikwelt wirkt Read more about EINE FRAGE DES VERTRAUENS[…]

Marco Frei

DAS HEUTE IM GESTERN

Programmhefte sollten aufzeigen, was Werke über ­unsere Gegenwart erzählen – das kann eine zeitkritische Tragweite ­entwickeln und die Relevanz steigern

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 5/2026 , Seite 14

Für Viktor E. Frankl ist die Sache glasklar. Wenn der Lauf der Geschichte wie ein Sturz von einer Katastrophe in die nächste erscheine, so habe das auch unmittelbare Auswirkungen auf die Kunst. „Kunst ist nicht nur nicht lenkbar, sondern sie ist auch nicht ablenkbar – sie lässt sich nicht ablenken von dem, was sie wahrnimmt.“ Read more about DAS HEUTE IM GESTERN[…]

Interview: Sven Scherz-Schade

ABSCHIED VOM PAPIER

Aufbruch ins Digitale: ­Warum das SWR Symphonie­orchester ­seine Programmhefte abgeschafft hat – die Verantwortlichen berichten

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 5/2026 , Seite 10

Mit einem QR-Code beginnt beim SWR Symphonieorchester inzwischen der Weg ins Konzertprogramm. Er führt auf eine Sammelseite, auf der sämtliche digitalen Programmhefte chronologisch gebündelt sind. Das jeweils aktuelle steht ganz oben. Der Code findet sich auch auf dem weiterhin ausgegebenen gedruckten Programmblatt mit den Basisinformationen des Abends. Rund 14 Tage vor jedem Konzert wird das Read more about ABSCHIED VOM PAPIER[…]

Sven Scherz-Schade

WERK UND WIRKLICHKEIT

Warum Programmhefte mehr über das Hören verraten als jede Partitur

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 5/2026 , Seite 06

Lesen Sie den ganzen Beitrag in der Leseprobe.

Turgut Erçetin

in-between

ELISION Ensemble, Ensemble Musikfabrik, SWR Symphonie­orchester, Ltg. Aaron Cassidy und Brad Lubman

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 4/2026 , Seite 79

„Zum Raum wird hier die Zeit“, bedeutet der weise Gurnemanz dem Jungspund Parsifal. Wagners philosophisch gemünzter Verweis auf zwei eng verschlungene Parameter der Musik gewinnt in Turgut Erçetins Porträt-CD in-between erhellende Bedeutung. Diese Aufnahme hat der Deutsche Musikrat dem aus Istanbul stammenden 42-jährigen Komponisten in seiner ambitionierten Edition zeitgenössischer Musik gewidmet. Geprägt durch das Gleichzeitige Read more about in-between[…]

Andris Dzenītis

Symphony No. 1 „Love is Stronger“/Symphony No. 2 „Warm Wind“/ Vientuļā priede (The Lonely Pine Tree)

Liepāja Symphony Orchestra, Ltg. Guntis Kuzma und Christian ­Lindberg

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 4/2026 , Seite 79

Piccoloflöte, Templeblock, Klavier, Snaredrum, Harfe, große Trommel – mit den spärlichen Tönen dieser Instrumente kommen die ersten zwei, drei Minuten dieser Musik wie aus dem Nichts. Doch schnell erscheinen weitere Farben, der Klang fächert sich auf, auch dynamisch. Streicher, Holzbläser, Hörner mischen sich hinzu. Andris Dzenītis’ Sinfonie Nr. 1 weckt vom ersten Moment an Neugier Read more about Symphony No. 1 „Love is Stronger“/Symphony No. 2 „Warm Wind“/ Vientuļā priede (The Lonely Pine Tree)[…]

Werke von Viktor Ullmann und Benjamin Yusupov

Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke, 12 ­Stücke aus einer Dichtung Rainer Maria Rilkes für Sprecher und Orchester / Images of the Soul für zwei Klarinetten und Orchester

Loh-Orchester Sondershausen, Ltg. Benjamin Yusupov, Daniel Klajner

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 4/2026 , Seite 78

Das Loh-Orchester Sondershausen in Thüringen dürfte im Westen der Bundesrepublik nur wenig be-kannt sein, gehört aber zu den traditionsreichen deutschen Klangkörpern. 1617 hatte Michael Praetorius das Musikleben am Hofe zu Sondershausen neu organisiert und damit den Grundstein für den wichtigsten Klangkörper im Norden Thüringens gesetzt. Wer das Ensemble nicht live erleben kann, findet auf den Read more about Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke, 12 ­Stücke aus einer Dichtung Rainer Maria Rilkes für Sprecher und Orchester / Images of the Soul für zwei Klarinetten und Orchester[…]

Walter Kaufmann

Madras Express/Indian Facades – A Solemn Rhapsody For ­Orchestra/Sinfonie Nr. 2/Dirge

Philharmonisches Orchester Regensburg, Ltg. Stefan Veselka

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 4/2026 , Seite 78

Zu erinnern ist an Walter Kaufmann (1907–1984), Komponist und Musikethnologe deutsch-jüdischer Herkunft. Nach seiner Ausbildung in Berlin und ersten Aufführungen eigener Werke fand er gerade noch rechtzeitig Gelegenheit, sich 1934 für eine Forschungsreise zu akkreditieren. Sein Ziel war Bombay (jetzt: Mumbai), Indien, wo er zwölf Jahre im Exil lebte, von da aus den Subkontinent erkundend. Read more about Madras Express/Indian Facades – A Solemn Rhapsody For ­Orchestra/Sinfonie Nr. 2/Dirge[…]

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