Archive: Artikel
Lesle, Lutz
Kunstraum zwischen Fjord und Fjell
Urbanes Ballett-Bestiarium im neuen Opernhaus Oslo
Frei, Marco
Herzblut
Die Jugend erobert den Musikmarkt
Jugendorchester und musikalische Jugendarbeit sind mehr denn je en vogue, junge Kräfte drängen auf den Musikmarkt. Zuweilen werden die jungen Enthusiasten aber auch zur Imagepflege bereits arrivierter Künstler benutzt. Und dann gibt es auch noch schwarze Schafe, denen junge Musiker vor allem aus Kostengründen willkommen sind.
Vongries, Caroline
Etikettenschwindel?
Wo Jugend drauf steht, ist nicht überall Jugend drin. Das Geschäft mit der Jugend
Der Jungbrunnen oder die Suche nach dem ewigen Leben das sind Mythen, die die Fantasie befördern, die aber auch Religionslehre(r)n Macht verleihen und bis heute die Wissenschaft antreiben. Die Jugend, daran knüpfen sich wie an kaum eine andere Größe vieldimensionale Erwartungen, Hoffnungen, Zukunft. Kaum verwunderlich also, dass beim Thema Jugendorchester regelmäßig eine gehörige Portion Pathos ausgeteilt wird. Schließlich vollzieht sich hier, was in einer ihre Traditionen immer schneller verwerfenden globalisierten Welt eher selten geworden ist: Junge Menschen beziehen sich unmittelbar auf jahrhundertealte Traditionen und gestalten sie neu.
Vongries, Caroline
Jugend trumpft auf
... bundesweit in Abo-Reihen
Nicht nur Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker tun es. Und keineswegs nur vergleichsweise junge Häuser wie die Alte Oper in Frankfurt oder die Philharmonie Essen. Auch die Staatsoper Hamburg, die Laeiszhalle oder das altehrwürdige Leipziger Gewandhaus, die Luxemburgische Philharmonie, aber auch kleine und mittlere Konzertsäle landauf, landab zwischen Tuttlingen und Mülheim an der Ruhr punkten mit waschechten Jugendorchestern oder zumindest vorprofessionellen Ensembles in ihren Abo-Reihen.
Vongries, Caroline
Volle Auftragsbücher
Jugend- und junge Orchester wie BJO, Junge Deutsche Philharmonie und Gustav Mahler Jugendorchester sind gut im Geschäft
Die Vermarktung und Organisation von Jugendorchestern wird immer professioneller. Immer häufiger werden sie von Konzertveranstaltern gebucht. Die Frage nach dem Selbstverständnis der Ensembles stellt sich dabei genauso wie jene nach der Konkurrenz der Jugendorchester untereinander. Caroline Vongries hat sich bei drei bekannten Nachwuchsorchestern umgehört.
Frei, Marco
Das Geheimnis ihres Erfolgs
Internationale Festivals für Jugendorchester
Weltweit schießen sie wie Pilze aus dem Boden, die Festivals für Jugendorchester. Ein erfolgreiches Beispiel ist young.euro.classic in Berlin. Im August geht das Festival in die neunte Runde. Doch wie funktioniert es?
Sinsch, Sandra
Berufserfahrung als vernachlässigbare Größe?
Die Professoren an deutschen Musikhochschulen werden immer jünger
Schaut man sich die aktuellen Berufungsverfahren an deutschen Musikhochschulen an, fällt auf, dass sich immer mehr junge Gesichter unter dem Lehrpersonal befinden. Hat der Jugendkult in unserer Gesellschaft nun auch die altehrwürdigen Ausbildungsinstitutionen erreicht? Sind langjährige Berufserfahrung und eine reife Persönlichkeit gegenüber jugendlichem Esprit zu einer vernachlässigbaren Größe geworden?
Sinsch, Sandra
Presto!
Im Zeitraffer zum Chefdirigenten
Große Dirigenten und ein guter Wein verfügen über eine unbestreitbare Gemeinsamkeit: Mit den Jahren werden sie immer besser. Fakt ist, dass in der Vorstellung der meisten Menschen die in Ehren ergraute Eminenz mit dem Taktstockmagier eine untrennbare Allianz eingeht. Jüngste Entwicklungen auf dem Klassikmarkt dokumentieren jedoch, dass mittlerweile auch die Chefdirigentenkarrieren lange vor den “besten Jahren” beginnen. Möglich machen es u. a. ausgewählte Förderprogramme, aber auch medienwirksame Projekte abseits ausgetretener Pfade.
Vongries, Caroline
Die Profi-Jugend
Das Simón-Bolívar-Jugendorchester ist längst kein Jugendorchester mehr
Die Entwicklung des Simón-Bolívar-Jugendorchesters unter seinem Chef Gustavo Dudamel ist eine einzige Erfolgsgeschichte, in seinem Heimatland Venezuela ebenso wie auf den Tourneen weltweit, nicht zuletzt auch in Deutschland. Doch nach hiesigen Maßstäben ist das Jugendorchester kein Jugendorchester mehr, die Musiker erhalten wie Profis regelmäßig Geld. Caroline Vongries über das Orquesta Sinfónica Simón Bolívar (OSSB).

