Antje Rößler

BERLIN: Sommernachtstanz

Mit seinen „Konzerten für alle“ will das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Barrieren abbauen

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 58

Neben seinen herkömmlichen Veranstaltungen bietet das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) auch Mitmachkonzerte an. „Konzert für alle“ nennt sich ein im Hause konzipiertes Format, das eine Teilhabe für Besucher mit verschiedenen Behinderungen ermöglicht. „Wir wollen damit Menschen ins Konzert holen, die in den üblichen Formaten lange vergessen wurden“, erklärte der Geiger Steffen Tast in einem Interview mit Read more about BERLIN: Sommernachtstanz[…]

Kathrin Feldmann

BAD REICHENHALL: Morsezeichen

Bad Reichenhaller Philharmoniker – mit Bacewicz, Weinberg und Schostakowitsch zwischen Tragik und Hoffnung

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 57

Hoffnung, Bedrohung und ein Schelmenstreich: So charakterisiert die Programmbroschüre die drei Kompositionen, die an diesem slawischen Abend im Theater Bad Reichenhall zu hören sind. Von Hoffnung können wir sprechen, weil der Beginn der Ouvertüre der polnisch-litauischen Komponistin Grażyna Bacewicz zehn Minuten hoffnungsfroh mit den Morsezeichen kurz-kurz-kurz-lang, für „Victory“ stehend, beginnt (siehe auch das Anfangsmotiv aus Read more about BAD REICHENHALL: Morsezeichen[…]

Jens Voskamp

COBURG: Zwitschernder Abflug in die Saison

Rundes „Naturgewalten“-Programm des Philharmonischen Orchesters des Landestheaters

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 56

Sturmgepeitscht, vom Mondlicht beschienen und einigermaßen ungewöhnlich sprangen das Philharmonische Orchester und ihr temperamentvoller Chefdirigent Daniel Carter in die neue Konzertsaison am Landestheater Coburg. Absoluter Clou des ausgefeilten „Naturgewalten“-Programms war aber der Auftritt von Helmut Wolfertstetter. Der einstmalige Europameister im Vogelstimmen-Imitieren legte ein fulminantes sinfonisches Zirp-, Gurr- und Zwitscher-Solo hin. Lesen Sie weiter in Ausgabe Read more about COBURG: Zwitschernder Abflug in die Saison[…]

Christoph Schulte im Walde

DORTMUND: Wo bleibt die Guillotine?

Die Junge Oper Dortmund verzaubert mit Marc L. Voglers „Marie-Antoinette oder Kuchen für Alle!“

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 55

Die „Junge Oper Dortmund“ ist vor gut 15 Jah­ren ins Leben gerufen worden. Und als jemand, der das Projekt von Anfang an begleitet, darf man dieses wohl ganz klar als Erfolgsprojekt bezeichnen. Eines, das sich seit Gründung weiterentwickelt, immer mit dem Ziel, nicht nur Oper für, sondern auch mit dem Publikum zu machen. Mit Beginn Read more about DORTMUND: Wo bleibt die Guillotine?[…]

Christoph Schulte im Walde

DÜSSELDORF: Liebe – über planetarische Grenzen hinweg

Deutsche Oper am Rhein zeigt „Die Reise zu Planet 9“ von Pierangelo Valtinoni

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 54

Unmut unter den Leuten: Alle schuften, aber es kommt keine Knete, weil der Staat pleite ist! Die Regierung sieht das allerdings ganz anders und stöhnt lieber über die undankbaren Untergebenen – frei nach Bertolt Brecht, der mal formuliert hat: „Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung Read more about DÜSSELDORF: Liebe – über planetarische Grenzen hinweg[…]

Roland Dippel

ANNABERG-BUCHHOLZ: Brave Teufelin in irdischer Hölle

In Annaberg-Buchholz gibt es die zweite Erstaufführung einer Oper von Michael William Balfe

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 53

Intendant Moritz Gogg und Regisseur Christian von Götz setzen beim Erzgebirgischen Theater und Orchester ihre Reihe toller Musiktheater-Funde fort. Auf Hugo Hirschs von BR-Klassik ausgezeichneten Fürst von Pappenheim und Michael William Balfes Falstaff folgte am 19. Oktober dessen Satanella or The Power of Love (Satanella oder Die Macht der Liebe). Beide deutsche Erstaufführungen einer Balfe-Oper Read more about ANNABERG-BUCHHOLZ: Brave Teufelin in irdischer Hölle[…]

Susanne Petermann

BIELEFELD: One moment I held the key

Die Lichtspieloper „Herzog Blaubarts Burg“ spendet Hoffnung im Seelendschungel

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 52

Stürmischer Applaus und Bravo-Rufe in der voll besetzten Bielefelder Rudolf-Oetker-Halle, noch bevor am Ende das Licht angeht: vom „Silberrücken“ bis zum Jugendlichen hat Herzog Blaubarts Burg alle Zuhörer gebannt mitgenommen in die Seelenlandschaften eines Mächtigen, der Frauen sammelt und wieder ablegt, wenn sie ihm zu nahe treten. GMD Alexander Kalajdzic führt zurückhaltend, aber stets präzis Read more about BIELEFELD: One moment I held the key[…]

Oliver Schwambach

SAARBRÜCKEN: Die Ohren bei Wagner, die Augen auf dem alten Indien

Saarbrücker Theater entdeckt „Sita“ von Gustav Holst

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 51

Eine Uraufführung 118 Jahre nachdem eine Oper komponiert wurde: Per se ist das schon ein Ereignis. Und mit Gustav Holsts Sita hat das Saarländische Staatstheater, just an der Grenze zu Frankreich, wo doch eher frankofone Novitäten zu erwarten wären als das ein Jahrhundert lang fast vergessene Werk eines Briten, noch ein kühnes Schrittchen mehr gewagt. Read more about SAARBRÜCKEN: Die Ohren bei Wagner, die Augen auf dem alten Indien[…]

Roland Dippel

GERA: Freyers Welttheater für Wagners Geisteroper

Ein kosmischer „Fliegender Holländer“ am Theater Altenburg Gera

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 50

Für Achim Freyer ging es nach Verdis Don Carlos in den 190 Minuten der italienischen Modena-Fassung am Staatstheater Meiningen sofort im Theaterhaus Gera mit einem pausenlosen Fliegenden Holländer in 130 Minuten weiter. Der 90-Jährige verantwortete wie immer in seinen Musiktheater-Inszenierungen Regie, Bühne, Kostüme, Licht und Video. Hier kreierte er ein durch Holzschnittartigkeit, schwarz-weiß-rote Farbkonzent­ration und Read more about GERA: Freyers Welttheater für Wagners Geisteroper[…]

Marco Frei

ZU DEN WURZELN

Wie beim Vicenza Opera Festival von Iván Fischer das Musiktheater aufgefrischt wird

Rubrik: Zwischentöne
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 46

Wer das Teatro Olimpico in Vicenza bespielt, muss nicht nur mit den spezifischen Umständen des Ortes klarkommen, sondern sie schöpferisch zu nutzen verstehen. Von dem bedeutenden Renaissance-Architekten Andrea Palladio nach Vorbildern der griechisch-römischen Antike entworfen, entstand der Bau in der Zeit der Anfänge der Oper im 16. Jahrhundert. Was Palladio und die Opern-Pioniere der Zeit Read more about ZU DEN WURZELN[…]

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