Brinker, Henry C.

Das “Markenorchester”

Die Zukunft für den Tourneebetrieb?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2010 , Seite 24

In Berlin wur­den unlängst wieder die Kul­tur­marken des Jahres aus­geze­ich­net, so genan­ntes “Brand­ing” erobert die Kün­ste. Und zunehmend bemühen sich auch Spitzenorch­ester im Kampf um attrak­tive Tourneen darum, weltweit als starke Marken wahrgenom­men zu wer­den. Doch die Sehn­sucht nach einem attrak­tiv­en Marke­nauftritt wirft auch Fra­gen auf. Das Beispiel der Säch­sis­chen Staatskapelle Dres­den zeigt neue Facetten der Orch­esterkul­tur in Bezug auf Markt und Marke.

Ruhnke, Ulrich

Nur Erfahrung hilft weiter

Für die Organisation und Durchführung von Orchestertourneen braucht es Expertenwissen, das man kaum lernen, aber erfahren und sammeln kann. Im Gespräch mit dem Tourneeveranstalter Luxreisen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2010 , Seite 26

Luxreisen ist ein­er der wichtig­sten und erfahren­sten Ser­vi­cepart­ner für die Organ­i­sa­tion und Durch­führung von weltweit­en Orch­ester-, Chor-, Opern- und The­ater­tourneen. In mit­tler­weile über 35 Jahren hat das in Bonn ansäs­sige Fam­i­lienun­ternehmen über 400 Tourneen durchge­führt und zählt damit zu äußerst raren Spezial­is­ten der Branche. Mit Geschäfts­führerin Annette Lux und ihrem Vater Hans-Josef Lux, von dem sie und ihre Schwest­er Brigit­ta Lux das Unternehmen 2000 über­nom­men haben, sprach Ulrich Ruhnke.

Ruhnke, Ulrich

Den Rücken freihalten für die Kernaufgabe

Im Gespräch mit Christiane Dresen vom Reisebüro Westtours

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2010 , Seite 29

Das auf die Beratung und Betreu­ung von Geschäft­skun­den spezial­isierte Reise­büro West­tours in Bonn wurde 1962 gegrün­det. Schon in den ersten Jahren organ­isierte Fir­men­grün­der Hans Bre­land Reisen für Orch­ester, ein Geschäfts­bere­ich, der auch heute noch betrieben und inzwis­chen von Chris­tiane Dresen, Lei­t­erin der Abteilung “Grup­pen und Events”, ver­ant­wortet wird. Mit ihr sprach Ulrich Ruhnke.

Schoos, Thomas

Am laufenden Band

Instrumentenlogistikern beim täglichen Packen über die Schulter geschaut

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2010 , Seite 30

Eine der größten Her­aus­forderun­gen bei ein­er Orch­ester­tournee ist der Trans­port der Instru­mente. Während das ständi­ge Kof­fer­pack­en und Weit­er­fliegen in den näch­sten Tournee­ort für die Musik­er schon Stra­paze genug ist, leg­en ihre Instru­mente oft­mals aben­teuer­liche Wege zurück, auf denen etlich­es passieren kann. Eine per­fek­te Logis­tik ist Grund­vo­raus­set­zung für eine erfol­gre­iche Tournee.

Ruhnke, Ulrich

Macht der Musik

Im Gespräch mit dem Konzertagenten Masahide Kajimoto

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2010 , Seite 32

Kaji­mo­to” ist eine der größten Konz­erta­gen­turen Japans und mit jährlich etwa zweiein­halb­tausend Konz­erten weltweit ein echter Glob­al Play­er. 1951 von Naoy­a­su Kaji­mo­to in Osa­ka gegrün­det, hat die Agen­tur heute Büros in Tokyo, Paris und Shang­hai. Seit 1992 wird sie in zweit­er Gen­er­a­tion von Masahide Kaji­mo­to geleit­et. Mit ihm sprach Ulrich Ruhnke über die aktuelle Sit­u­a­tion des Tournee- und Klas­sikgeschäfts.

Frei, Marco

Wozu?

Wahnsinn Orchestertournee

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2010 , Seite 10

Kaum ein Klangkör­p­er kann und möchte auf sie verzicht­en, im Reisezeital­ter sind sie selb­stver­ständlich gewor­den: Orch­ester­tourneen. Warum aber Ensem­bles in die weite Welt hin­ausziehen, ist ein nicht min­der weites Feld. Zudem tut sich viel auf dem Tourneen­markt.

Frei, Marco

Lust oder Frust?

Wenn Musiker durch die Welt touren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2010 , Seite 14

Für Wil­helm Furtwän­gler stand fest, dass das Reisen bildet. Das bezog er “im beson­deren Maße” auch auf Musik­er. Für die kann eine Tournee hinge­gen ziem­lich stres­sig und kon­flik­tre­ich sein. Und auch wenn man ein Land schon mehrmals bereist hat, kann aus Lust Frust wer­den. Oder eben nicht.

Ruhnke, Ulrich

Heute ist mehr Unruhe im Tourneegeschäft

Im Gespräch mit Jonathan Nott, Chefdirigent bei den Bamberger Symphonikern – Bayerische Staatsphilharmonie

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2010 , Seite 17

Jonathan Nott, 1962 in Eng­land geboren, studierte Musik­wis­senschaft an der Uni­ver­sität Cam­bridge, Gesang und Flöte in Man­ches­ter und Dirigieren in Lon­don. Nach Engage­ments als Kapellmeis­ter an der Oper Frank­furt und als Erster Kapellmeis­ter am Hes­sis­chen Staat­sthe­ater Wies­baden war Jonathan Nott von 1997 bis 2002 Musikdi­rek­tor am Luzern­er The­ater und zugle­ich Chefdiri­gent des Luzern­er Sin­fonieorch­esters. Von 2000 bis 2003 hat­te er die musikalis­che Leitung des von Pierre Boulez gegrün­de­ten Ensem­ble Inter­con­tem­po­rain inne. Seit Jan­u­ar 2000 ist Jonathan Nott Chefdiri­gent bei den Bam­berg­er Sym­phonikern – Bay­erische Staat­sphil­har­monie. Seine Ernen­nung zum “artiste étoile” des Lucerne Fes­ti­val und die Ein­ladung der Bam­berg­er Sym­phoniker als “orches­tra-in-res­i­dence” dieses Fes­ti­vals im Jahr 2007 war nur ein­er der kün­st­lerischen Höhep­unk­te der Zusam­me­nar­beit des Diri­gen­ten mit den Bam­berg­er Sym­phonikern. Gemein­sam real­isierte man zahlre­iche CD-Ein­spielun­gen, zulet­zt Mahlers Sym­phonie Nr. 9, die mit dem Inter­na­tionalen Schallplat­ten­preis “Toblach­er Kom­ponier­häuschen”, dem Midem Clas­si­cal Award und dem Super­son­ic Award der Zeitschrift Pizzi­ca­to (Lux­em­burg) aus­geze­ich­net wurde.

Richter, Andreas

Sommerfrische?

Festspielzeit für Musiker und Publikum

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 10

Für die einen Urlaub, für die anderen Dienst, nicht sel­ten Dienst im Urlaub: Was macht Fest­spiele so attrak­tiv, beim Pub­likum nicht weniger als bei den Musik­ern, die oft­mals bere­it sind, für eine Mitwirkung ihre freie Zeit zu opfern? Und was suchen die Zuhör­er bei diesen beson­deren Ver­anstal­tun­gen, was sie im nor­malen Abokonz­ert zu Hause vielle­icht nicht geboten bekom­men? Ein Streifzug durch das Phänomen Fes­ti­val, von sein­er beson­deren Atmo­sphäre bis hin zu nüchter­nen Bilanzen.

Schoos, Thomas / Aleksandar Zivanovic

Der Wille zu musikalischer Exzellenz

Im Gespräch mit Andreas Mölich-Zebhauser

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 14

Es gibt Men­schen, die auf ganz natür­liche Weise in das Operngeschäft hineinwach­sen. So ein Men­sch ist Andreas Mölich-Zeb­hauser. Seit sein­er früh­esten Kind­heit saß der Sohn des Operndiri­gen­ten und Pianis­ten Theo Mölich regelmäßig in den Konz­ert­sälen des Ruhrge­bi­ets, studierte das Reper­toire und entwick­elte eine Pas­sion, die ihn sei­ther nie wieder losließ. Nach Sta­tio­nen beim Mailän­der Musikver­lag Ricor­di und dem Frank­furter Ensem­ble Mod­ern wurde Mölich-Zeb­hauser 1997 Inten­dant und Geschäfts­führer des Fest­spiel­haus­es Baden-Baden. In nur zehn Jahren führte er das erste pri­vat finanzierte Konz­erthaus Deutsch­lands aus den roten Zahlen und etablierte es in der ersten Rei­he der inter­na­tionalen Fest­spieladressen. Die Grund­ko­or­di­nat­en seines Erfol­gs erläutert er in einem Gespräch.