Schoos, Thomas

Klingende Kassen

Das Musikfestival als Unternehmen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 21

Von Schleswig-Hol­stein bis nach Luzern, von der Mosel bis nach München: Der Som­mer ist mit seinen zahllosen Fes­ti­vals nicht nur für viele Musik­er und Musik­lieb­haber eine ganz beson­dere Zeit. Auch für die mit­tel- und unmit­tel­bar am Fes­ti­val beteiligten Unternehmen wie Hotels und Restau­rants, Indus­trie und Einzel­han­del sind die Fest­spiel­wochen ganz beson­dere Wochen, in denen nicht sel­ten Umsatzreko­rde verze­ich­net wer­den. Auch die öffentliche Hand freut sich, näm­lich über höhere Steuere­in­nah­men.

Korthase, Karolin

Die Kunst des Hörens

Musikvermittlung wird inzwischen auch auf Festivals großgeschrieben

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 24

So vielfältig wie die Musik selb­st ist auch ihre Ver­mit­tlung. Stetig wer­den neue Bil­dungskonzepte entwick­elt und ver­mehrt auch von den Fes­ti­vals wahrgenom­men. Aber die Qual­ität­sun­ter­schiede sind groß – nicht jedes Konzept ver­mag es, dem Pub­likum neue Zugänge zur Musik zu ver­schaf­fen. Richtig (Zu-)Hören lernt nur, wer sich traut auch selb­st aktiv zu wer­den.

Waitz, Linda

Familienfest

Musikliebhaber über ihre Leidenschaft für Festivals

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 27

Fes­ti­vals leben von Musik, Atmo­sphäre, dem Ort, und natür­lich wäre alles nichts, wenn es das Pub­likum nicht gäbe. Was ist den Besuch­ern von Fes­ti­vals am wichtig­sten? Was ist das Beson­dere für sie in der Zeit des Som­mers, wenn alle anderen am Strand liegen?

Scherz-Schade, Sven

Auf Achse

Alltägliche Herausforderungen bei Orchestern mit mehreren Spielorten

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 34

Orch­ester, die für das Klas­sikange­bot in ver­schiede­nen Städten zu sor­gen haben, sind per­ma­nent “auf Achse”. Logis­tis­che Dinge von der Anreise bis hin zur Pro­gramm­pla­nung für mitunter akustisch und größen­mäßig ganz unter­schiedliche Konz­erträume sind nur einige der beson­deren Her­aus­forderun­gen für “Reise­orch­ester”. Der Musikgeschmack eines Pub­likums muss nicht notwendi­ger­weise iden­tisch sein mit dem des Pub­likums in einem nur wenige Kilo­me­ter ent­fer­n­ten Ort. Solche Orch­ester brauchen Fin­ger­spitzenge­fühl und gute Kon­di­tion.

Richter, Andreas

Sommerfrische?

Festspielzeit für Musiker und Publikum

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2009 , Seite 10

Für die einen Urlaub, für die anderen Dienst, nicht sel­ten Dienst im Urlaub: Was macht Fest­spiele so attrak­tiv, beim Pub­likum nicht weniger als bei den Musik­ern, die oft­mals bere­it sind, für eine Mitwirkung ihre freie Zeit zu opfern? Und was suchen die Zuhör­er bei diesen beson­deren Ver­anstal­tun­gen, was sie im nor­malen Abokonz­ert zu Hause vielle­icht nicht geboten bekom­men? Ein Streifzug durch das Phänomen Fes­ti­val, von sein­er beson­deren Atmo­sphäre bis hin zu nüchter­nen Bilanzen.