Scherz-Schade, Sven

Finanzkräftige Kulturlandschaft?

Wie sich Klassik-Sponsoren im Alpenland engagieren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2010 , Seite 26

Die Wirtschaft der Schweiz ist eine der sta­bil­sten Volk­swirtschaften weltweit. Als Han­dels- und Finanz­platz hat das Land eine große Tra­di­tion im Bere­ich Spon­sor­ing, wovon seit jeher auch die Orch­ester, Opern- und Konz­erthäuser prof­i­tieren. Doch auch die Schweiz­er Fir­men und Konz­erne bleiben nicht von der aktuellen ökonomis­chen Krise ver­schont. Das hat auch für das Kul­tur­spon­sor­ing Kon­se­quen­zen.

Berner, Irmgard

Musikkollegiaten

Das Musikkollegium Winterthur

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2010 , Seite 28

Die Schweiz war nie ein Land der Fürsten­höfe und Kirchen­herrsch­er. Es ging immer bürg­er­lich-demokratisch und pri­vatwirtschaftlich engagiert zu bei den Eidgenossen. Gle­ich­wohl fehlte es nicht an gut organ­isiert­er Musikprax­is. Eine der ältesten Musikini­tia­tiv­en der Schweiz ist das Musikkol­legium Win­terthur.

Kemmelmeyer, Karl-Jürgen

Musiklernen in der Schule

Es fehlt ein Gesamtkonzept

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2008 , Seite 18

Wozu Musikun­ter­richt, wie soll er didak­tisch auf­bere­it­et sein, was wollen wir über­haupt ver­mit­teln? Anders als in anderen Län­dern herrscht in Deutsch­land über diese Fra­gen keineswegs eine all­ge­mein anerkan­nte Mei­n­ung. Was mit dem Musikun­ter­richt angestrebt und wie er gestal­tet wird, machen die meis­ten Musik­lehrer noch immer mit sich selb­st aus. Karl-Jür­gen Kem­melmey­er über die his­torische Entwick­lung, die aktuelle Sit­u­a­tion und mögliche kün­ftige Verbesserun­gen.

Jabusch, Hans-Christian / Eckart Altenmüller

Denken statt spielen

Mentale Übetechniken für Musiker

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2008 , Seite 21

Im Leis­tungss­port ist die Ein­beziehung men­taler Tech­niken in die Train­ingsstrate­gien seit Jahrzehn­ten etabliert, beim musikalis­chen Ler­nen und Üben hinge­gen wer­den diese Meth­o­d­en bis­lang nur in rel­a­tiv geringem Umfang einge­set­zt. Dieser Artikel gibt einen Ein­blick in die neu­ro­phys­i­ol­o­gis­chen Hin­ter­gründe des men­tal­en Übens und zeigt prak­tis­che Hin­weise für die Anwen­dung in Rah­men des Instru­men­talübens auf.

Müller, Alexandra

Der bewegte Musiker

Bewegungslernen im Instrumentalunterricht

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2008 , Seite 24

Die Anzahl der Musik­er mit Bewe­gung­sprob­le­men (Rück­en-, Schul­ter-, Nack­en-, Arm-, Hand­prob­le­men) ist sehr hoch. Hängt dies auch damit zusam­men, wie Bewe­gun­gen im Instru­men­talun­ter­richt gelehrt und gel­ernt wer­den? In welch­er Weise find­et Bewe­gungsler­nen eigentlich statt? Und: wäre hier eine Verän­derung des eige­nen Lehr- und Lern­stils wün­schenswert?

Altenmüller, Eckart

Lernen

Ein Leben lang! Aber wie?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2008 , Seite 10

Eine Aus­gabe dieser Zeitschrift dem The­ma “Ler­nen” zu wid­men, ist nahe liegend. Musik­er gehören zu den priv­i­legierten Men­schen, die beson­ders oft etwas Neues ler­nen dür­fen: neue Werke, neue Spiel­tech­niken, neue Inter­pre­ta­tio­nen, neue Klang­far­ben. Ler­nen ermöglicht es, sich auf neue Kol­le­gen, Diri­gen­ten oder Schüler einzustellen. Und auch das Üben, die Pflege der tech­nis­chen, geisti­gen und emo­tionalen Fer­tigkeit­en, beruht auf nichts anderem als auf Ler­nen. Umso erstaunlich­er ist es, dass man sich mit dem Ler­nen selb­st, sein­er Funk­tion­sweise, seinen Voraus­set­zun­gen und phys­i­ol­o­gis­chen Bedin­gun­gen kaum ein­mal genauer beschäftigt. Die fol­gen­den Beiträge geben einen Überblick über die wichtig­sten Aspek­te des Ler­nens.

Gruhn, Wilfried

Aller Anfang ist leicht…

Musikalisches Lernen im Vorschul- und Kindesalter

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2008 , Seite 13

Kleine Kinder ler­nen immer, aber sie ler­nen anders als Schulkinder und Erwach­sene. Wie ler­nen sie, wenn sie Musik – und nicht nur ein Instru­ment – erler­nen? Welche neu­ro­bi­ol­o­gis­chen Grund­la­gen sind für das musikalis­che Ler­nen von entschei­den­der Bedeu­tung?

Altenmüller, Eckart

Was Hänschen nicht lernt, kann Hans immer noch lernen

Es ist nie zu spät: Lebenslanges musikalisches Lernen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2008 , Seite 16

Ist es wirk­lich nie zu spät? Musikalis­che Aktiv­itäten sind schon lange nicht mehr auf das Kindes- und Jugen­dal­ter beschränkt, son­dern eine steigende Anzahl von älteren Erwach­se­nen will erst­mals ein Instru­ment erler­nen. Es sind die Ange­höri­gen der Nachkriegs­gen­er­a­tion, die auf Grund der damals schwieri­gen materiellen Lage trotz ihrer Musik­begeis­terung nicht die Möglichkeit­en hat­ten, ein Instru­ment zu ler­nen. Nach­dem sich diese Gen­er­a­tion über Jahrzehnte für Fam­i­lie und Beruf einge­set­zt hat, sind jet­zt endlich zeitliche und materielle Ressourcen frei, um das geliebte Hob­by in Angriff zu nehmen. Sogle­ich stellt sich die bange Frage: Ist es für mich zu spät?

Laugwitz, Burkhard

Studium in Deutschland, Berufsausübung in China

Ein deutsches Diplom gilt als Garant für eine erfolgreiche Musikertätigkeit in China

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2008 , Seite 31

Die Bun­desre­pub­lik Deutsch­land mit etwa 82 Mil­lio­nen Ein­wohn­ern ver­fügt über 25 staatliche Musikhochschulen, die Volk­sre­pub­lik Chi­na mit 1,3 Mil­liar­den Bürg­ern über neun. Deutsch­land als eines der Kern­län­der der Klas­sik ist als Aus­bil­dungs­land bei chi­ne­sis­chen Musik­studieren­den äußerst beliebt. Warum also nicht ein Stück Deutsch­land ins Reich der Mitte brin­gen? Eine deutsche Musikhochschule in Chi­na ist in Pla­nung. Denn anders als früher wollen viele Chi­ne­sen nach dem Studi­um ihren Musiker­beruf in der Heimat ausüben.

Winkler, Iris

Mittendrin statt nur dabei

Der Schüler-Workshop der Staatskapelle Berlin

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2008 , Seite 26

Ohne Vor­bere­itung bleibt der Besuch ein­er Orch­ester­probe für Schüler ein Erleb­nis ungewiss­er Art. Um dieses Erleb­nis in eine echte Erfahrung zu ver­wan­deln, bedarf es ein­er kon­struk­tiv­en Vor­bere­itung. Iris Win­kler über den Proben-Work­shop der Staatskapelle Berlin.