Henner-Fehr, Christian

Philharmonie 2.0

Im Gespräch mit Alfred Wendel, Intendant der Duisburger Philharmoniker und Initiator von Philharmonie 2.0

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 12/2009 , Seite 20

Die Duis­burg­er Phil­har­moniker starteten im Sep­tem­ber 2008 mit dem Weblog dacapo ein
inter­na­tionales Mul­ti­me­dia-Pro­jekt für klas­sis­che Musik im Inter­net. Sei­ther wur­den mehr als eine Viertelmil­lio­nen Men­schen über die Aktiv­itäten in und um die Duis­burg­er Phil­har­monie informiert.

Schoos, Thomas

Mein neuer Freund

Die neue Website der Bühnen Halle zeigt, wie Kultureinrichtungen die Entwicklung des Internets für ihre Zwecke nutzen können

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 12/2009 , Seite 22

Wie bunte Bauk­lötze ziehen die fünf Striche der Büh­nen Halle über den Bild­schirm. Erst langsam find­en sie zueinan­der und fügen sich zu einem Logo, das nach vorne zeigt. Jed­er Strich eine Ein­rich­tung, die fünf Häuser der “The­ater, Oper und Orch­ester GmbH Halle”. Die Ani­ma­tion auf der Start­seite des neuen gemein­samen Inter­net-Auftritts beschreibt ganz anschaulich, was in den Mar­ketingabteilun­gen viel­er Kul­turbe­triebe gegen­wär­tig passiert. Die Präsenz im Netz wird pro­fes­sion­al­isiert, das Ange­bot opti­miert, Syn­ergien wer­den gesucht und gefun­den.

Schulte im Walde, Christoph

Schlag nach bei schlag5

Diensteeinteilung übers Internet

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 12/2009 , Seite 24

Dis­po­si­tions­büch­er zur Dien­steein­teilung im Orch­ester mögen sich bewährt haben. Doch im Inter­net­zeital­ter gilt es von Liebge­wonnen­em Abschied zu nehmen, wenn das neue Medi­um deut­liche Vorteile bringt. Christoph Schulte im Walde über die Dien­steein­teilung übers Inter­net beim Gewand­hau­sor­ch­ester Leipzig.

Henner-Fehr, Christian

Fundraising im Web 2.0

"It’s about building relationships"

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 12/2009 , Seite 26

Wer in Sachen Fundrais­ing auf das Web 2.0 set­zt, gehört vor allem im deutschsprachi­gen Raum zu den Vor­re­it­ern. Die geringe Bere­itschaft, online Geld zu über­weisen, und die hohen Transak­tion­skosten bzw. -gebühren machen nicht nur Kul­turbe­trieben zu schaf­fen. Aber Fundrais­ing ist mehr als das Ein­sam­meln von Spenden. Mit Hil­fe des Web 2.0 lassen sich inno­v­a­tive Finanzierungsmod­elle entwick­eln und poten­zielle Unter­stützer bzw. Besuch­er ansprechen.

Kolbe, Corina

Unverwechselbar im Internet

Wie sich Orchester erfolgreich multimedial vermarkten

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 12/2009 , Seite 28

Bei der Ver­mark­tung klas­sis­ch­er Musik set­zen Plat­ten­fir­men zumeist auf die klangvollen Namen großer Stars. Berühmte Diri­gen­ten und Solis­ten lock­en Käufer an, Orch­ester und ihr Reper­toire wer­den dage­gen oft erst auf den zweit­en Blick wahrgenom­men. Um sich stärk­er als Marke zu etablieren und Veröf­fentlichun­gen unab­hängiger pla­nen zu kön­nen, haben mehrere Klangkör­p­er im In- und Aus­land inzwis­chen eigene CD-Labels gegrün­det. Doch hat diese Strate­gie in Zeit­en, in denen die Ton­träger­branche über Absatzprob­leme stöh­nt und Musik zunehmend über ver­schiedene Kanäle im Inter­net kon­sum­iert wird, über­haupt noch eine Zukun­ft? Auch die Frage, ob Über­tra­gun­gen von Auf­führun­gen in Bild und Ton mit­tler­weile nicht attrak­tiv­er sind als das reine Hör­erleb­nis, scheint hier dur­chaus berechtigt.

Erichsen, Karin

Tue Gutes und rede darüber

Potenziale von Benefizkonzerten

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2009 , Seite 31

Ziel und Zweck ein­er jeden Bene­fizver­anstal­tung ist der wohltätige Zweck. Für ihn stellen sich die Mitwirk­enden zur Ver­fü­gung und sind dabei doch mehr als nur das notwendi­ge Mit­tel. Neben der Freude daran, Gutes zu tun, gibt es weit­ere imma­terielle Gewinne für ein beteiligtes Orch­ester, wie z.B. den Auf­bau eines pos­i­tiv­en Images und eine sich ver­fes­ti­gende Ver­wurzelung in den Köpfen und Herzen der regionalen Bevölkerung. Trotz­dem gibt es oft­mals immer noch Zurück­hal­tung gegenüber Anfra­gen zur Bene­fizmitwirkung – anstatt sie selb­st aktiv anzu­bi­eten.

Keuchel, Susanne

Von Jugendlichen für Jugendliche

Das Düsseldorfer Jugend-Kulturkonzept

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2009 , Seite 34

Jugendliche für klas­sis­che Kul­tur­ange­bote zu erre­ichen, gilt in der Kul­turszene all­ge­mein als schwierig. Viele Konz­ertver­anstal­ter set­zen daher eher auf Kinder- und Fam­i­lien­ange­bote, streben eine frühe Bindung an und hof­fen, dass junge Leute nach einem Aus­flug in die “Jugend­kul­tur” in späteren Jahren wiederkom­men. Aktuelle Unter­suchun­gen wie das Kul­tur­Barom­e­ter 50+ leg­en jedoch nahe, dass die Jugend­phase wesentlich prä­gen­der ist, als all­ge­mein angenom­men, was die Beliebtheit von “Dinosauri­er-Rock­bands” wie den Rolling Stones, The Who oder Pink Floyd bei der älteren Gen­er­a­tion unter­stre­icht. Wie kann man also jugendliche Ziel­grup­pen für klas­sis­che Kul­tur­ange­bote begeis­tern?

Brinker, Henry C.

Ein Magazin voller Musik

Bunte neue Werbewelt bei Oper und Konzert

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 12/2007 , Seite 19

Wer mehr wirbt, macht mehr Umsatz. So banal diese Erken­nt­nis ist, so schwierig gestal­tet sich die Frage nach dem Wie, Wo und Wann. Hen­ry C. Brinker über Kom­mu­nika­tion­sstrate­gien im Klas­sik-Bere­ich und darüber, dass Print-Pub­lika­tio­nen noch immer ein wer­be­wirk­sames Medi­um für Orch­ester und Opern­häuser sind.

Fischer, Tilman

Warum wir ins Konzert gehen

Was bei der Kaufentscheidung wichtig ist

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2007 , Seite 17

Die Zukun­ft der Orch­ester hängt von der Zukun­ft des Pub­likums ab. Entsprechend find­et pro­fes­sionelles Mar­ket­ing immer mehr Ein­gang in den All­t­ag der Orch­ester, um dadurch das Pub­likum von Mor­gen, also kün­ftige Nach­frage nach Konz­erten, zu sich­ern. Eine neue Studie hat dieses The­ma nun aus der Sicht ein­er rel­a­tiv jun­gen Teild­iszi­plin der Mar­ket­ing­wis­senschaft, näm­lich der Käufer­ver­hal­tens­forschung, unter­sucht.

Bendzuck, Gerlinde / Isabel Schubert

Der Abonnent, das nicht mehr unbekannte Wesen

Ergebnisse einer Abonnenten-Studie

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2007 , Seite 08

Der Abon­nent, der regelmäßig zahlende Kunde, mit dessen Geld mit­tel- und langfristig gerech­net wer­den kann, ist für jeglichen Pro­duk­tan­bi­eter ein wichtiger Geschäftspart­ner. Jed­er vernün­ftige Kauf­mann wird ihn deshalb umsor­gen und alles daran geben, ihn zufrieden zu stellen. Auch und ger­ade heute ist für Orch­ester der Abon­nent ein wichtiger Kunde. Doch viel zu oft wird dieser mehr stiefmüt­ter­lich als königlich behan­delt. Nur wenige Orch­ester bemühen sich, des Kun­den Wün­sche wirk­lich ken­nen zu ler­nen. Die Rund­funk Orch­ester und Chöre GmbH Berlin hat eine umfan­gre­iche Studie anfer­ti­gen lassen, von der auch andere Ensem­bles ler­nen kön­nen.