Andreas Martin Hofmeir

Hundsgemeine Instrumentenkunde

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 10/2024 , Seite 66

Für den Kabarettisten und Tubisten Andreas Martin Hofmeir, Gründungsmitglied der Kultband LaBrassBanda und Professor am Mozarteum Salzburg, ist dieses Jahr ein besonderes, wurde doch die Tuba zum „Instrument des Jahres 2024“ ausgerufen. „Das wäre natürlich“, so Hofmeir, „eine willkommene Gelegenheit, diesen phänomenalen Klangkörper in all seinen zahlreichen Facetten zu lobpreisen.“ Noch wirkungsvoller erschien es ihm Read more about Hundsgemeine Instrumentenkunde[…]

Tobias Heyl

75 Jahre G. Henle Verlag

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 10/2024 , Seite 66

Die Erfolgsgeschichte des G. Henle Verlags zu lesen, ist eindrucksvoll. Seit der Gründung als „Verlag zur Herausgabe musikalischer Urtexte“ 1948 ist das Programm sich treu geblieben, zugleich hat es die technischen Neuerungen im Zuge der Digitalisierung erfolgreich umgesetzt. Das Buch zur Verlagsgeschichte erscheint wie die musikalischen Urtextausgaben selbst: im Taubenblau der Corporate Identity, das Emblem Read more about 75 Jahre G. Henle Verlag[…]

Ingo Hoddick

KÖLN: Zehn Jahre Orchesterakademie

Das WDR Sinfonieorchester, der Solist Frank Peter Zimmermann und der ­Dirigent Stanislav Kochanovsky feierten mit ihrem Konzert ein Jubiläum

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 10/2024 , Seite 63

Seit zehn Jahren hat das WDR-Sinfonie­orchester eine Orchesterakademie. Dieses Stipendium als Bindeglied zwischen Studium und Probe­spiel schärft die Feinwahrnehmung im Zusammenspiel und hat schon viele junge Menschen auf führende Orchesterstellen gebracht, auch bei dem Kölner Klangkörper selbst. Gefeiert wurde dieses Jubiläum im Juni beim letzten Abonnementskonzert der Saison in der Kölner Philharmonie – mit dabei Read more about KÖLN: Zehn Jahre Orchesterakademie[…]

Otto Paul Burkhardt

STUTTGART: Musik zum Erwandern

Stuttgarter Philharmoniker feiern ihren 100. Geburtstag mit ­einem Wandeltag

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 10/2024 , Seite 62

Pompöse Feiern, wohlfeile Reden, dicke Festschrift? Die Stuttgarter Philharmoniker, 1924 gegründet, gehen bei ihrem Jubiläum eher andere, flexiblere Wege. Sie feiern ihren Geburtstag übers ganze Jahr, verteilt auf viele Formate, spielten beim Open Air in der UEFA Fan Zone mit auf und begleiteten beim Jazzopen-Festival Herbert Grönemeyer. Ganz ohne Beethovens Neunte und Festakt geht es Read more about STUTTGART: Musik zum Erwandern[…]

Detlef Bielefeld

FLENSBURG: Agil in der Tiefe, rustikal in Italien

Das Schleswig-Holsteinische Sinfonieorchester ehrt die Tuba, das Instrument des Jahres 2024

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 10/2024 , Seite 61

Die Tuba – bassgewaltiges und schon aufgrund seiner Mächtigkeit aufsehen­erregendes Instrument, das gewöhnlich nur im Verbund mit der Posaunen-­Gruppe für sonore Akzente im Orchesterapparat zu sorgen hat. Jetzt wurde das tiefste Blechblasinstrument zum Instrument des Jahres 2024 gekürt und feierte beim 8. Sinfonie­konzert das Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters im Deutschen Haus zu Flensburg einen spektakulären solistischen Quadrupel-Auftritt! Read more about FLENSBURG: Agil in der Tiefe, rustikal in Italien[…]

Peter Buske

NEUBRANDENBURG: Von Naturwundern und göttlichem Sechstagewerk

Die Neubrandenburger Philharmonie startet mit Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ ihr neues Konzertprojekt „ZukunftsMusik“

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 10/2024 , Seite 60

Die einen schwören auf den Urknall, die anderen auf die biblische Genesis (1. Buch Mose). Doch woher die Schöpfung wirklich kam und wer dafür letztlich die Verantwortung tragen darf oder muss, weiß keiner so recht zu ergründen. Waren es laut wissenschaftlicher These zahlreiche Aminosäuren, die sich in der brodelnden Ursuppe zu Zellformationen formierten? Oder war Read more about NEUBRANDENBURG: Von Naturwundern und göttlichem Sechstagewerk[…]

Andreas Hauff

KOBLENZ: Fortuna über dem Rhein

Packender Saison-Ausklang des Theaters Koblenz mit „Carmina Burana“ und „Pagliacci“ auf der Festung Ehrenbreitstein

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 10/2024 , Seite 59

Was verbindet Carl Orffs Carmina Burana, die archaisierende szenische Kantate, mit Ruggiero Leoncavallos Pagliacci, dem veristischen Opernkrimi – außer ihrer Popularität beim Publikum? In diesem Fall der Aufführungsort. Die letzte Saisonpremiere des Theaters Koblenz findet traditionell auf dem Ehrenbreitstein statt, dem Gelände der gewaltigen, bald 200 Jahre alten Festung am rechten Rheinufer. In der rheinabgewandten Read more about KOBLENZ: Fortuna über dem Rhein[…]

Lutz Lesle

HAMBURG: Näher zur Dir, mein Gott

Olivier Messiaens franziskanische Szenen mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg weihten die Elbphilharmonie

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 10/2024 , Seite 58

Corona-bedingt um vier Jahre verspätet, gipfelte das vorletzte Amtsjahr des Hamburgischen Generalmusikdirektors Kent Nagano und des regieführenden Opernintendanten Georges Delnon in dem gemeinsamen „Projekt“ einer Aufführung von Olivier Messiaens geistlicher Oper Saint François d’Assise in der Elbphilharmonie. Von Rolf Liebermann, dem damaligen Direktor der Pariser Oper, angeregt und gefördert, hatte Messiaen in den Jahren 1975-83 Read more about HAMBURG: Näher zur Dir, mein Gott[…]

Thomas Janssen

LÜNEBURG: Glücksversprechende Hymnen

Das Lüneburger Theater sucht mit der „West Side Story“ nach dem Glück

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 10/2024 , Seite 57

„Tony: I’m not ‚one of them‘. Maria: You are; but to me, you are not.“ Mit zwei Sätzen insistiert ein junges Paar auf seinem Recht auf Glück. Glück ist privat und kein wie immer definiertes Kollektiv hat das Recht, sich einzumischen. Es ist wohl der zentrale Moment in Leonard Bernsteins West Side Story. Und so Read more about LÜNEBURG: Glücksversprechende Hymnen[…]

Jens Daniel Schubert

DRESDEN: Heutiges Musiktheater, Tanz und bewegende Performance

In der Dresdner Staatsoperette kombiniert man Stepptanz und Ballettoper, ­eigenes Ensemble und freie Company, Weill und eine Uraufführung

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 10/2024 , Seite 56

Die sieben Todsünden von Bertolt Brecht und Kurt Weill sind ein Klassiker, dennoch sieht man das „satirische Ballett mit Gesang“ nur selten auf der Bühne. Die Staatsoperette Dresden mit dem Musical-Spezialisten Jörn-Felix Alt am Regiepult sowie Sophie Berner und Jasmin Eberl in den Rollen von Anna I und II hat es jetzt tatsächlich szenisch realisiert. Read more about DRESDEN: Heutiges Musiktheater, Tanz und bewegende Performance[…]

Page Reader Press Enter to Read Page Content Out Loud Press Enter to Pause or Restart Reading Page Content Out Loud Press Enter to Stop Reading Page Content Out Loud Screen Reader Support