Michael Schäfer

GÖTTINGEN: Göttingen meets Cuba

„Symphonic Salsa“: Göttinger Symphonieorchester mit den Klazz Brothers & Cuba Percussion

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 03/2024 , Seite 57

Einen interkontinentalen Bogen zwischen Lateinamerika und Europa hat das Göttinger Symphonieorchester gespannt: beim Konzert „Symphonic Salsa“ zusammen mit den Klazz Brothers & Cuba Percussion unter der Leitung von Rasmus Baumann. Am Ende schlug die Begeisterung hohe Wellen, es gab Standing Ovations. Man nehme klassische Evergreens, ein paar populäre Weihnachtslieder, verdrehe die Melodien ein wenig, lege Read more about GÖTTINGEN: Göttingen meets Cuba[…]

Verena Großkreutz

STUTTGART: Schillernde Resonanzräume

Teodor Currentzis dirigiert das SWR Symphonieorchester mit Mahlers Adagio als Keimzelle für Zeitgenössisches

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 03/2024 , Seite 56

Gustav Mahlers zehnte Sinfonie blieb unvollendet. Der Komponist starb 1911 während der Arbeit daran. Es gibt immer wieder Komplettierungsversuche, um den fünfsätzig geplanten Sinfonie-Torso, den Mahler mit der Todesangst eines schwer Herzkranken und dem Liebesleid um die untreue Gattin geschrieben hat, für die Menschheit zu retten. Dieser eher fragwürdigen Praxis gegenüber steht die einzelne Aufführung Read more about STUTTGART: Schillernde Resonanzräume[…]

Kirsten Liese

BERLIN: Mit unerschütterlicher Liebe ins neue Jahr

Neujahrskonzert des Berliner Konzerthausorchesters unter Joana Mallwitz

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 03/2024 , Seite 55

Es ist eine durchaus reizvolle Idee, die Jahreswende einmal anders einzuläuten als mit Beethovens Neunter oder Walzern aus der Strauß-Dynastie. Zumal die leichte Wiener Muse ohnehin kaum ein anderes Orchester besser servieren kann als die Wiener Philharmoniker. Joana Mallwitz hat für ihr erstes Neujahrskonzert mit dem Berliner Konzerthausorchester, dem sie seit Herbst 2023 als Chefdirigentin Read more about BERLIN: Mit unerschütterlicher Liebe ins neue Jahr[…]

Claudia Irle-Utsch

SIEGEN: Kein Elfenbeinturm

Philharmonie Südwestfalen sucht mit dem Format „Hintergründe“ das Gespräch mit dem Publikum

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 03/2024 , Seite 54

Nur hören, nur sehen, nur mittelbar beteiligt sein – das ist kaum möglich bei dem neuen Format „Hintergründe“, das die Philharmonie Südwestfalen in ihrem neuen Probenhaus in Siegen, dem Haus der Musik, etablieren möchte. Mit einem ersten Gesprächskonzert hat die Philharmonie im Dezember einen Anfang gemacht. Auf dem Programm stand die Bühnenmusik Egmont op. 84 Read more about SIEGEN: Kein Elfenbeinturm[…]

Otto Paul Burkhardt

HEILBRONN: „Küssen will ich, ich will küssen“

„I love you“: Das Württembergische Kammerorchester verbindet Musik und Literatur zum Thema Liebe

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 03/2024 , Seite 53

Immer wieder neue Wege gehen: Auch beim Württembergischen Kammerorchester ist Aufbruch eine Art Dauerzustand. Das rund 20-köpfige Ensemble, geprägt von Dirigenten wie Jörg Faerber (1960–2002), Ruben Gazarian (bis 2018) und derzeit Case Scaglione, steht bald erneut an einem Wendepunkt. Scaglione und Intendant Rainer Neumann hören zu Saisonende auf. Die beiden haben viel frischen Wind reingebracht: Read more about HEILBRONN: „Küssen will ich, ich will küssen“[…]

Claudia Irle-Utsch

STUTTGART: Mit besonderer Expertise

Die Internationale Bachakademie Stuttgart geht mit VISION.BACH dem ersten Leipziger Kantatenjahrgang von Johann Sebastian Bach nach

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 03/2024 , Seite 52

Es spannt sich ein Bogen: über ein Jahr, von Mai zu Mai, 1723/24 und 2023/24 – in Leipzig, in Stuttgart. Vor 300 Jahren trat der Köthener Kapellmeister Johann Sebastian Bach in der sächsischen Handels- und Messestadt sein Amt als Thomaskantor an. Sonntag für Sonntag ließ er dort eine fast immer neu komponierte Kantate aufführen. Diesem Read more about STUTTGART: Mit besonderer Expertise[…]

Michael Pitz-Grewenig

HANNOVER: Vielschichtiges Mitgefühl

Ödön von Horváths „Kasimir und Karoline" auf der Opernbühne

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 03/2024 , Seite 51

„Und die Liebe höret nimmer auf“ hat Ödön von Horváth seinem Volksstück Kasimir und Karoline als Motto vorangestellt. 1932 wurde das Stück mit dem Untertitel „Ein Abend auf dem Oktoberfest“ in Leipzig erfolgreich uraufgeführt und zog auch einige filmische Adaptionen nach sich. „Siebzehn Szenen von der Liebe, Not und Leid, und unserer schlechten Zeit“ nannte Read more about HANNOVER: Vielschichtiges Mitgefühl[…]

Roland Dippel

REGENSBURG: Volltreffer mit Operetten-Entdeckung

Joseph Beers „Der Prinz von Schiras" am Theater Regensburg

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 03/2024 , Seite 50

Eigentlich wollte der vor den Nationalsozialisten nach Frankreich geflohene und nach dem Zweiten Weltkrieg in Nizza lebende Joseph Beer (1908–1987) keine Wiederaufführung seiner bis zum Zweiten Weltkrieg entstandenen Werke. Zum Glück hielt sich weder Beers Tochter Susanne an dieses Verdikt noch Sebastian Ritschel, Intendant des Staatstheaters Regensburg. Der Verlust für die aktuelle Operetten-Renaissance wäre bei Read more about REGENSBURG: Volltreffer mit Operetten-Entdeckung[…]

Marco Frei

MÜNCHEN: Atmosphärisch dicht mit schriller Gruselhexe

„Hänsel und Gretel" mit dem „Attacca“-Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 03/2024 , Seite 49

Als vor siebzehn Jahren der Startschuss für diese Initiative fiel, war das in der Orchesterwelt eine kleine Sensation. Mit „Attacca“, dem Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters an der Bayerischen Staatsoper in München, sollen Kinder und Jugendliche musikalische Erfahrungen sammeln. Die Betreuung durch die Staatsorchester-Profis ist hochprofessionell, aber: Es sollen nicht mögliche Musikkarrieren entwickelt und potenzieller Nachwuchs Read more about MÜNCHEN: Atmosphärisch dicht mit schriller Gruselhexe[…]

Karl Georg Berg

KAISERSLAUTERN: Auf der Suche nach Wahrheit

Das Pfalztheater liefert musikalisch überzeugende „Zauberflöte"

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 03/2024 , Seite 47

Das Pfalztheater Kaiserslautern kann seit Beginn der laufenden Spielzeit wieder im Großen Haus spielen, das eines fatalen Wasserschadens wegen einige Zeit nicht verfügbar war. Die erste große Opernneuinszenierung an der gewohnten Spielstätte galt Mozarts Zauberflöte, ziemlich genau 20 Jahre nach der Premiere der vormaligen Produktion, die Urs Häberli, bis 2022 Intendant des Hauses, inszeniert hatte.  Read more about KAISERSLAUTERN: Auf der Suche nach Wahrheit[…]

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