Laugwitz, Burkhard

Auf neuen Bahnen zu einem alten Beruf

Das Orchesterzentrum NRW

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 22

Auch wenn Musikhochschüler, die ein Instrument bis zur “künstlerischen Reifeprüfung” und dem “Konzertexamen” studieren, zunächst einmal von einer Solistenkarriere träumen, führt die Wirklichkeit nicht selten dann doch in ein Orchester. Sechzig bis hundert Instrumentalisten sind es in der Regel, die sich auf eine freie Stelle in einem der 133 Orchester in Deutschland be?werben. Es herrscht unter den jungen Musikern ein harter Wettbewerb, der auch noch von dem enorm gestiegenen instrumentalen Niveau der Hochschulabsolventen angeheizt wird, mit der Folge, dass auch die Aufnahmekriterien gestiegen sind, die ein Hochschulabsolvent erfüllen muss, um in einem der Klangkörper aufgenommen zu werden.

Pegelhoff, Ralf

Ein (noch) unerkanntes Spannungsfeld?

Instrumentalausbildung und deutsche Orchesterkultur

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 25

Dass Musikhochschulen möglicherweise nur mangelhaft auf eine spätere Berufstätigkeit im Orchester vorbereiten, weil zu wenig Augenmerk auf die im Orchesteralltag notwendigen praktischen Fähigkeiten gelegt wird, ist auch in dieser Zeitschrift bereits mehrfach diskutiert worden. Neu ist ein völlig anderer Aspekt: Inwieweit sind die Arbeits- und Lebensbedingungen einer kleiner werdenden Berufsgruppe bei denen angekommen, die für diese Berufsgruppe ausbilden? Anders gefragt: Welche Fähigkeiten – neben profunden instrumentalen und musikalischen – muss ein zukünftiges Orchestermitglied noch mitbringen, damit nicht nur sein persönliches Überleben, sondern auch das der Gesamtinstitution “Orchester” gewährleistet ist?

Spahn, Claudia

Gesundheit für Musiker

Vermittlung von Gesundheitskompetenzen im Musikstudium

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 27

Im Lehrplan der meisten deutschen Musikhochschulen ist die Vermittlung von gesundheitsfördernden Einstellungen und Verhaltensweisen inzwischen fester Bestandteil. Doch ist der Aspekt der Prävention inhaltlich und strukturell zufriedenstellend in der Hochschulausbildung von Musikern angekommen oder gibt es weiteren Entwicklungsbedarf?

Abilgaard, Peer

Ethikcodes in der Psychotherapie

Eine Anregung für die pädagogische Arbeit an den Musikhochschulen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 30

Welchen Beitrag kann die “Institution Musikhochschule” leisten, um allen hier Tätigen einen möglichst sicheren Rahmen zu bieten, der das Risiko für grenzverletzendes Verhalten im Unterricht minimiert?

Bork, Magdalena

Von der Berufung zum Beruf

Musikerausbildung in Österreich auf dem Prüfstein

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 33

Warum finden motivierte, bestens ausgebildete und höchst qualifizierte Absolventen renommierter Musikausbildungsstätten im heutigen Arbeitsmarkt oft keine entsprechenden Herausforderungen? Wo liegen die Zukunftspotenziale der universitären Musikerausbildung und wo ist sie imstande, auf die Entwicklung und Reifung ihrer Studenten positiv einzuwirken? Impressionen von der musikalischen Sozialisation über die Studienzeit bis hin zu den geforderten Schlüsselkompetenzen im heutigen Berufsalltag werden zu einem Gesamtbild zusammengefügt, das einen neuen Musikertypus beschreibt.

Porsch, Ronny

Im Land der Morgenstille

Zur Situation der klassischen Musikausbildung in Südkorea

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 12/2007 , Seite 24

Will man das Musikleben eines Landes fördern, braucht es gut ausgebildete Musiker und ausreichend Konzertstätten, in denen sie auftreten können. Eine aktuelle Studie beleuchtet die Lage der klassischen Musik in Südkorea und benennt Chancen und Risiken der jüngsten Entwicklungen.

“Unverwechselbarkeit und Konzentration”

Nicole Dantrimont im Gespräch mit Inge-Susann Römhild, Rektorin der Musikhochschule Lübeck

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2004 , Seite 17

“Unweit des berühmten Holstentores, inmitten der Lübecker Altstadt liegt die Musikhochschule Lübeck als Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO.” Einladend beginnt der Text der Broschüre “Studieren an der Musikhochschule Lübeck”. Fast 500 Studierende sind dort derzeit immatrikuliert bei insgesamt 150 Lehrbeauftragten und Professoren. Die Musikhochschule Lübeck bietet die klassischen Studiengänge an wie Künstlerisches Diplom, Musikerziehung, Lehramt an Gymnasien, Kirchenmusik, des Weiteren die Aufbaustudiengänge Instrumentalmusik, Solistenklasse, Kammermusik sowie den Ergänzungsstudiengang Klavierbegleitung. Ende vergangenen Jahres hob die Musikhochschule gemeinsam mit dem Theater der Stadt Lübeck das so genannte Orchesterstudio aus der Taufe. Die Kosten für das ehrgeizige Projekt trägt die Possehl-Stiftung, eine aus dem Nachlass des Lübecker Kaufmanns Emil Possehl entstandene Stiftung, die sich sowohl um öffentliche Anlagen und gemeinnützige Einrichtungen in Lübeck als auch um Kunst, Wissenschaft und Jugend kümmert.