Vongries, Caroline

Reden miteinander statt übereinander

Wenn Musiker sich selbst zu Experten in eigener Sache weiterbilden – Nachahmung empfohlen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2008 , Seite 13

Wer­den Kom­mu­nika­tion­sprob­leme in Orch­estern nicht gle­ich unter den Tep­pich gekehrt, unter­liegt eine Lösung entwed­er der (mehr oder weniger zufäl­lig vorhan­de­nen) Kom­mu­nika­tion­skom­pe­tenz der han­del­nden Per­sön­lichkeit­en, oder man begin­nt – nach dem Vor­bild der Wirtschaft – allmäh­lich pro­fes­sionelle Hil­fe in Anspruch zu nehmen. In Biele­feld sind die Musik­er, mit ihrem Gen­eral­musikdi­rek­tor und dem Geschäfts­führer einen drit­ten Weg gegan­gen: Das Orch­ester hat sich in ein­er Arbeits­gruppe über mehrere Jahre hin­weg selb­st­ständig Grund­la­gen ein­er erwün­scht­en Gespräch­skul­tur im eige­nen Klangkör­p­er erar­beit­et. Car­o­line Von­gries war vor Ort und bekam Ein­blicke in die Möglichkeit­en und Gren­zen eines solchen Bil­dung­spro­jek­ts.

Pegelhoff, Ralf

Die Macht des scheinbar Nebensächlichen

Betriebsinterne Kommunikation beeinflusst die Produktivität wesentlich

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2008 , Seite 16

Otto… find’ ich gut.” Den bekan­nten Werbeslo­gan des Han­dels- und Dien­stleis­tungskonz­erns sollen dem Kalkül der Unternehmensleitung nach nicht nur die Kun­den zitieren. Auch die eige­nen Mitar­beit­er und den poten­ziellen Nach­wuchs will das Unternehmen für sich begeis­tern. So jeden­falls das Ziel ein­er neuen Per­sonal­mar­ket­ingstrate­gie, mit der die Han­dels­gruppe ihr Arbeit­ge­ber­im­age ins rechte Licht rück­en will. Zweck der Aktion: “Stärkung der Iden­ti­fika­tion der Mitar­beit­er mit den Unternehmenswerten.” Ein Beispiel auch für die Orch­ester?

Richwien, Daniel

Untergang im Tutti?

Musikstudium und Musikerberuf – zwei Welten treffen aufeinander

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2008 , Seite 18

Die Arbeitsweise im Orch­ester ist geprägt durch einen kollek­tiv­en Prozess, der für das einzelne Orch­ester­mit­glied mitunter recht prob­lema­tisch sein kann. Unzufrieden­heit­en und Kon­flik­te ergeben sich als mögliche Fol­gen dieser orch­ester­spez­i­fis­chen Arbeitsweise. Doch welche Lösungsan­sätze, welche Präven­tiv­maß­nah­men kön­nen Abhil­fe schaf­fen? Daniel Rich­wien hat sich in Orch­estern umge­se­hen.

Pegelhoff, Ralf

Und in dem “Wie”, da liegt der ganze Unterschied

Was macht eine Führungskraft zu einer guten Führungskraft?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2008 , Seite 20

Jed­er Musik­er ken­nt das beson­dere Erleb­nis eines gelun­genen Konz­erts: Der Diri­gent hat eine klare Vision von der Architek­tur der Kom­po­si­tion. In den Proben besticht er durch klare Zeichenge­bung und ein­deutige Ansagen und ver­mit­telt so den Musik­ern seine Vorstel­lun­gen, schnörkel­los und unei­t­el. Er bün­delt die vielfälti­gen Ressourcen eines Orch­esters zu gemein­samen Klän­gen und treibt während des Konz­erts durch seine inspiri­erende Inter­pre­ta­tion die einzel­nen Musik­er zu Höch­stleis­tung an, die das Pub­likum schließlich zu Begeis­terungsstür­men hin­reißt. So ein­fach ist das, kann das sein. Doch wie kann es gelin­gen?

Vongries, Caroline

Spitzenleistung unter Extrembedingungen

Wie bleibt man dennoch gesund? Niedersachsen ermöglicht Profimusikern entsprechende Weiterbildungsmaßnamen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2008 , Seite 23

Auftrittsangst? Burn-Out? Oder ein­fach “nur” der tägliche Wahnsinn? Nieder­sach­sen eröffnet Orch­ester­musik­ern im ganzen Land eine Möglichkeit, wie sie Spitzenkräften im Sport oder in der Wirtschaft seit Jahrzehn­ten ganz selb­stver­ständlich offen ste­ht: Die Musik­er kön­nen Kurse oder sog­ar eine indi­vidu­elle Betreu­ung in Anspruch nehmen, um zu erler­nen, wie man unter den Extrem­be­din­gun­gen, die ihr Beruf mit sich bringt, dauer­haft Höch­stleis­tung erbrin­gen kann. Und vor allem: wie man dabei gesund bleibt. Wie sehen die Musik­er das Exper­i­ment, was erwartet die Arbeit­ge­ber­seite?