Scherz-Schade, Sven

Mit oder ohne

Spielplangestaltung an Häusern mit und ohne eigenen Etat

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 12/2008 , Seite 15

Nicht nur für Orchester und Festivals ist Programmgestaltung ein wichtiges Thema. Auch für die Konzerthäuser und Philharmonien ist es entscheidend, dem Publikum ein gutes Programm zu bieten. Zugleich gehen nicht alle Häuser mit denselben Bedingungen an den Start – die einen mit, die anderen ohne eigenen Etat. Ein entscheidender Unterschied.

“Ich trete mit den besten Voraussetzungen an”

Kirsten Liese im Gespräch mit Simone Young

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2005 , Seite 20

Simone Young studierte in ihrer australischen Heimat Sydney Komposition und Klavier und debütierte 1985 am dortigen Opernhaus. Sie erhielt 1987 die Auszeichnung “Young Australian of the Year” und in der Folge ein Stipendium für Europa, wo sie u. a. als Assistentin von Daniel Barenboim in Bayreuth wirkte. Sie war Kapellmeisterin an der Kölner Oper und von 1993 bis 1995 an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. In dieser Zeit begann ihre internationale Karriere, die sie in den folgenden Jahren an die bedeutendsten Opernhäuser der Welt führte: das Royal Opera House Covent Garden, die Wiener Staatsoper, die Bastille Opéra in Paris, die Staatsopern in Berlin, München und Hamburg sowie an die New Yorker Metropolitan Opera. Von 1999 bis 2002 war Simone Young Chefdirigentin des Bergen Philharmonic Orchestra, von 2001 bis 2003 Künstlerische Leiterin und Chefdirigentin der Australian Opera in Sydney und Melbourne. Ihr Debüt an der Hamburgischen Staatsoper gab sie 1996 mit Strauss’ “Elektra”. Ihre Amtszeit als Intendantin und Generalmusikdirektorin der Hamburgischen Staatsoper beginnt im September 2005.

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