Roland Dippel

Mit Lust und Neugier

Die Basel Sinfonietta wurde „40+1“, das Sinfonieorchester Basel spielte für 1000 Hörer

Rubrik: Zwischentöne
erschienen in: das Orchester 6/2022 , Seite 42

Mitte Jan­u­ar 2022 hät­ten sich in Deutsch­land viele Ver­anstal­ter über solche Bedin­gun­gen gefreut. Während sich die Kul­tur in Sach­sen nach Aufhe­bung der Ende Novem­ber 2021 ange­ord­neten Schließung langsam hochrap­pelte und in Bay­ern Platzange­bote von max­i­mal 50 Prozent gal­ten. Die Basler Kul­tur brummte fast so wie die Gas­tronomie. Den­noch waren die Betreiber des Stadt­casi­nos Basel empört Read more about Mit Lust und Neugi­er[…]

Sinsch, Sandra

Frei!?

Freie Orchester

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2008 , Seite 10

Ob Berlin, Ham­burg oder Stuttgart, Barock, Avant­garde oder klas­sis­che Kam­merorch­ester­lit­er­atur – fast jedes große Konz­erthaus lässt heute min­destens eine Abon­nemen­trei­he von einem freien Orch­ester gestal­ten. Was bieten diese Ensemb­les? Wie arbeit­en sie, wie finanzieren sie sich und wer sind ihre Mitglieder?

Sinsch, Sandra

Orchesterspiel à la carte

Freischaffende Orchestermusiker über ihren Beruf

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2008 , Seite 14

Wenn Kater­stim­mung im Orch­ester­graben herrscht, mögen die Gedanken schon ein­mal abschweifen, wie es sich als freis­chaf­fend­er Musik­er lebt. Doch spielt man in diversen freien Ensem­bles wirk­lich auf der Son­nen­seite des Lebens oder fordert diese Selb­st­bes­tim­mung in Bezug auf Sicher­heit­en und Lebens­gestal­tung auch ihren Preis?

Vongries, Caroline

Gemeinsam fliegen

Das Mahler Chamber Orchestra

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2008 , Seite 16

Die Zeitung “Le Monde” hat es “das beste Orch­ester der Welt” genan­nt, die “Neue Zürcher Zeitung” for­mulierte famil­iär­er: “Was für ein tolles Orch­ester!” Für Mit­be­grün­der und Spir­i­tus Rec­tor Clau­dio Abba­do ist es schlicht ein Ensem­ble, “das es geschafft hat, das Ide­al eines Orch­esters zu erre­ichen”. Das Mahler Cham­ber Orches­tra sam­melt Superla­tive. Für die 43 Profis, die als feste “mem­bers” die Gesellschaft bürg­er­lichen Rechts Mahler Cham­ber Orches­tra bilden, ist das selb­st aus der Taufe gehobene und ver­wal­tete Ensem­ble nichts weniger als die Ver­wirk­lichung ihres Leben­straums – kün­st­lerisch und ganz per­sön­lich. Wie im Flug sind die ersten elf Jahre ver­gan­gen. Was ist das Geheim­nis des Orch­esters? Eine Reise zu den Ursprün­gen im nordi­tal­ienis­chen Ferrara.

Sinsch, Sandra

Von der Konserve in den Konzertsaal

Die Cappella Coloniensis

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2008 , Seite 18

Fünf Jahrzehnte bildete das Orig­i­nalk­lan­gensem­ble Cap­pel­la Colonien­sis den fün­ften Hausklangkör­p­er des West­deutschen Rund­funks (WDR). Seit 2004 ist das Orch­ester selb­st­ständig und doku­men­tiert in seinem Werde­gang, dass ein Über­leben auf dem freien Markt langfristig nur mit starken Part­nern gesichert wer­den kann.

Vongries, Caroline

Markenbildung und Managerseminare

Finanzierung freier Orchester

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2008 , Seite 20

In einem klas­sis­chen Kul­tur­orch­ester sind die Musik­er nicht die Arbeit­ge­ber ihrer Man­ag­er. In einem freien Ensem­ble hinge­gen in der Regel schon. Welche Vor- und Nachteile hat diese Kon­struk­tion? Und – wie kommt man als freies, kaum oder gar nicht öffentlich gefördertes Ensem­ble zu Geld? Car­o­line Von­gries fragte beim Man­age­ment der Deutschen Kam­mer­phil­har­monie Bre­men, beim Mahler Cham­ber Orches­tra, dem Freiburg­er Barock­o­rch­ester und der basel sin­foni­et­ta nach.

Vongries, Caroline

Erst Inhalt, dann Förderung

Das Freiburger Barockorchester

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2008 , Seite 22

Das Freiburg­er Barock­o­rch­ester ist längst eine feste Größe nicht nur auf dem deutschen Musik­markt. Durch kon­tinuier­liche kün­st­lerische Weit­er­en­twick­lung und hohe Qual­ität hat sich das Orch­ester einen Namen gemacht. Nun soll es mit ein­er von der öffentlichen Hand wesentlich mit­fi­nanzierten eige­nen Heim­statt dafür belohnt werden.

Vongries, Caroline

Spezialisten fürs Ungewöhnliche

Die basel sinfonietta

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2008 , Seite 24

Die basel sin­foni­et­ta ist in mehrfach­er Hin­sicht außergewöhn­lich: Als freies Orch­ester mit über 100 Mit­gliedern ist sie zum einen sehr groß, zum anderen hat sie eine ungewöhn­lich bre­ite Pro­gram­mvielfalt, die von der Pflege des tra­di­tionellen Reper­toires bis hin zu groß­for­mati­gen, gren­züber­schre­i­t­en­den Pro­jek­ten reicht. Auch das ist für ein freies Ensem­ble, die nor­maler­weise Spezialensem­bles sind, nicht alltäglich. Ein Besuch in der Heimat­stadt des Orch­esters, in Basel.