“Musik wird oft nicht schön empfunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.” In diesem oft gebrauchten Zitat von Wilhelm Busch stecken mehrere Wahrheiten. Eine ist, dass es eine innere Musik gibt, die keinen stören kann, weil man sie nur selbst hört: ein Rhythmus, der uns durchflutet, uns antreibt, dem wir manchmal pfeifend Ausdruck geben. Musik bewirkt etwas in uns, soviel steht fest. Kanadische Neurowissenschaftler haben nachgewiesen, dass der menschliche Körper auf angenehme Musik mit der Ausschüttung von Dopamin reagiert also jenes Freudenhormon, das auch für das Wohlgefühl bei einem guten Essen oder beim Sex verantwortlich ist. Ob Musik gezielt unser Bewusstsein von außen beeinflussen kann, darüber sind die Wissenschaftler uneinig. Ist Musik eine Droge? Die Antwort aus dem Internet lautet: Ja, sie ist es! Auf der Seite www.i-doser.com wird die digitale Droge als “absolut wirksicher” und völlig legal angeboten. Auf www.youtube.com kann man Konsumenten bei der Einnahme dieser mp3-Drogen beobachten: Zuckungen, Ekstase, Euphorie, Erschöpfung