Steinecke, Albrecht

Kulturtourismus

Wachstum ohne Grenzen?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2010 , Seite 10

Kul­tur hat Kon­junk­tur im Touris­mus: Der Köl­ner Dom ist die pop­ulärste Sehenswürdigkeit in Deutsch­land, für die Claude-Mon­et-Ausstel­lung im Wup­per­taler Von der Hey­dt-Muse­um mussten die Öff­nungszeit­en auf­grund des großen Andrangs ver­längert wer­den und die Bre­gen­z­er Fest­spiele ver­melden für ihre Auf­führun­gen von “Aida” einen Besucher­reko­rd. Allerd­ings drän­gen immer mehr Anbi­eter in diesen lukra­tiv­en Markt, sodass sich der Wet­tbe­werb kün­ftig weit­er ver­schär­fen wird. Was sind wichtige Trends im Kul­tur­touris­mus? Welche Erwartun­gen haben die Besuch­er? Wie kön­nen sich Orch­ester und Musik­the­ater erfol­gre­ich gegenüber anderen Kul­tur­an­bi­etern behaupten?

Hedorfer, Petra

Deutsche Klassik

Internationaler Publikumsmagnet und Imageträger

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2010 , Seite 14

Der Ruf Deutsch­lands als exzel­lente Kul­tur­des­ti­na­tion ist im Aus­land bisweilen größer als im Inland. Ger­ade auch die Klas­sik­land­schaft ist für aus­ländis­che Touris­ten ein Beweg­grund zur Reise nach Deutsch­land. Die Deutsche Zen­trale für Touris­mus hil­ft bei der inter­na­tionalen wie nationalen Vermarktung.

Scherz-Schade, Sven

Kultureller Ballungsraum

Auswärtiges Konzertpublikum an Rhein und Ruhr

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2010 , Seite 16

Als Konz­ertbe­such­er hat man es im Ruhrge­bi­et leicht. Denn die beson­deren Ver­anstal­tung­sorte zwis­chen Dort­mund und Krefeld, Reck­ling­hausen und Essen liegen nah beieinan­der. Zusam­men bilden sie die Europäis­che Kul­turhaupt­stadt 2010. Ihr Anliegen dieses Jahr ist, inter­na­tionale Kul­tur­touris­ten anzu­lock­en. Wie wichtig ist der Kul­tur­tourist für Konz­erthäuser und Phil­har­monien im Ruhrge­bi­et? Und graben sich die Ver­anstal­ter nicht gegen­seit­ig die Kund­schaft ab? Nein, heißt es in Essen und um Essen herum…

Föhl, Patrick S.

(K)ein harmonischer Dreiklang?

Kultur, Kooperation und Tourismus

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2010 , Seite 19

Die Bindung von beste­hen­dem und die Gewin­nung von neuem Pub­likum ist eine Frage, die immer häu­figer auch mit Strate­gien der Koop­er­a­tion und des Kul­tur­touris­mus beant­wortet wird. Doch ist hier Vor­sicht geboten, der Aufwand kann höher sein als der Nutzen.

Scherz-Schade, Sven

Hin und weg sein

Mögliche und unmögliche Angebote im Kulturtourismus

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2010 , Seite 22

Erst in die Scala, dann zum Shop­pen. So wirbt ein Rei­sev­er­anstal­ter für seine Touren nach Mai­land. Klas­sikevents, Konz­ert- oder Opernbe­suche haben in den ver­gan­genen Jahren im Touris­mus einen immer größeren Mark­tan­teil bekom­men. Wobei Stadtbesich­ti­gun­gen und Muse­ums­be­suche den­noch die Nase vorn haben. Was klas­sis­che Musik bet­rifft, müssen The­aterge­mein­den und Rei­sev­er­anstal­ter oft gängi­gen Main­stream anbi­eten. Was zu speziell ist, besucht der Kul­tur­tourist lieber auf eigene Faust und individuell.

Scherz-Schade, Sven

Roll over Beethoven

Kulturtouristische Potenziale in Bonn

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2010 , Seite 24

Weltweit berühmt, weltweit beliebt. Beethoven ist, wenn man den Klas­sik­er ein­mal durch die ökonomis­che Brille betra­chtet, eine glob­ale Marke, die auf allen Kon­ti­nen­ten bekan­nt ist. Für den Kul­tur­touris­mus sind das beste Voraus­set­zun­gen. In der “Marke” Beethoven steck­en enorme Poten­ziale, Klas­sik­fans aus nah und fern in die Geburt­stadt Bonn am Rhein zu lock­en. Wer­den diese Poten­ziale voll genutzt? Und wird ein neues Fest­spiel­haus mit dem Namen “Beethoven” wer­ben, um inter­na­tionales, nationales und regionales Pub­likum anzuziehen?

Ruhnke, Ulrich

Lass uns träumen

Und der Traum wird wahr: Wie Grafenegg zum Musikmekka wurde

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2010 , Seite 26

Inner­halb von weniger als fünf Jahren hat man in Grafenegg in Niederöster­re­ich eine musik- und kul­tur­touris­tis­che Des­ti­na­tion der Spitzen­klasse etabliert. Das Ergeb­nis eines fes­ten poli­tis­chen Wil­lens, ein­er präzise aus­gear­beit­eten Strate­gie und ihrer kon­se­quenten Umset­zung. Ein Pro­jekt zum Staunen.