Schulte im Walde, Christoph

Wegbereiter ins Orchester?

Eine Studie untersucht, was aus Mitgliedern des Bundesjugendorchesters wurde

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2014 , Seite 33

?Das nen­nt man eine Erfol­gs­geschichte: Bei sein­er Grün­dung teils skep­tisch beäugt, teils als „ver­rück­te Sache“ abge­tan, hat sich das Bun­desju­gen­dorch­ester (BJO) längst als anerkan­ntes und kün­st­lerisch hochste­hen­des Ensem­ble etabliert und ist aus dem bun­des­deutschen Musik­leben nicht mehr wegzu­denken. Als es vor nun­mehr 45 Jahren aus ein­er Idee her­aus geboren wurde, war die ras­ante Entwick­lung, die das Ensem­ble nehmen würde, bei Weit­em nicht abzuse­hen. Eine im August 2013 am Insti­tut für Kul­tur­man­age­ment der Hochschule für Musik und The­ater München ent­standene Studie wid­mete sich nun der Frage, wie ehe­ma­lige Mit­glieder des BJO nach eini­gen Jahren Abstand ihre dort ver­brachte Zeit, die dort gemacht­en Erfahrun­gen in kün­st­lerisch­er und sozialer Hin­sicht beurteilen.