Sven Scherz-Schade

Suche nach den Besten

Probespiel, Probejahr und die Verantwortung des Orchesters

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 06

Mitunter bleiben Stellen über Monate unbe­set­zt. Sowas passiert. Trotz mehrma­liger Probe­spiele mit zahlre­ichen Kan­di­dat­en kon­nte sich das Orch­ester nicht für einen Bewer­ber entschei­den. Sel­tener ist, dass nach Ablauf eines Probe­jahres die Stelle aber­mals frei wird. Die Orch­ester haben hohe Erwartun­gen gegenüber Anwärtern auf die Stellen. Übernehmen sie auch aus­re­ichend Ver­ant­wor­tung bei der Suche nach den Besten?

Marco Frei

Das Suchen und das Finden

Welche Sicht haben Orchestermusiker auf Probespiele?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 10

Sie sind für alle Beteiligten ein knif­fliges Unter­fan­gen: Probe­spiele und Probe­jahre. Das gilt nicht nur für die Bewer­ber, son­dern eben auch für die Orch­ester. Die Run­den erfordern viel Konzen­tra­tion sowie Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein auf bei­den Seit­en. Wie gehen Orch­ester­musik­er damit um? Sind sie zufrieden mit dem gegen­wär­ti­gen Prozedere? Eine Stich­probe zeigt, dass sich in den ver­gan­genen vier Jahren manch­es geän­dert hat.

Sven Scherz-Schade

Probier’s mal mit mehr Probespiel?

Berufsvorbereitung für Orchestermusiker an den Musikhochschulen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 14

Mitunter kön­nen sich Orch­ester bei Probe­spie­len für keinen Kan­di­dat­en entschei­den. Das wirft die Frage auf: Sind Bewer­ber von ihren Musikhochschulen nicht gut bzw. nicht gut genug vor­bere­it­et? Auf den Hochschulen lastet viel. Und nach den Bologna-Refor­men haben sie bere­its viel in Rich­tung „Berufs­fel­dori­en­tierung“ geleis­tet. Das Probe­spiel und die Vor­bere­itung darauf spie­len nach wie vor für die ange­hen­den Orch­ester­musik­er die größte Rolle.

Frei, Marco

Archaische Zustände?

Das Probejahr: Was Kandidaten und Orchestermusiker berichten

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2014 , Seite 22

Über­wiegend sind sich alle einig, dass auch das Probe­jahr als Auswahlver­fahren nicht der Weisheit let­zter Schluss ist. Die Berichte aber über die konkreten Zustände gehen teils weit auseinan­der. Manch­es heiße Eisen ist dabei.

Pegelhoff, Ralf

Ein (noch) unerkanntes Spannungsfeld?

Instrumentalausbildung und deutsche Orchesterkultur

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 25

Dass Musikhochschulen möglicher­weise nur man­gel­haft auf eine spätere Beruf­stätigkeit im Orch­ester vor­bere­it­en, weil zu wenig Augen­merk auf die im Orch­ester­all­t­ag notwendi­gen prak­tis­chen Fähigkeit­en gelegt wird, ist auch in dieser Zeitschrift bere­its mehrfach disku­tiert wor­den. Neu ist ein völ­lig ander­er Aspekt: Inwieweit sind die Arbeits- und Lebens­be­din­gun­gen ein­er klein­er wer­den­den Beruf­s­gruppe bei denen angekom­men, die für diese Beruf­s­gruppe aus­bilden? Anders gefragt: Welche Fähigkeit­en – neben pro­fun­den instru­men­tal­en und musikalis­chen – muss ein zukün­ftiges Orch­ester­mit­glied noch mit­brin­gen, damit nicht nur sein per­sön­lich­es Über­leben, son­dern auch das der Gesamtin­sti­tu­tion “Orch­ester” gewährleis­tet ist?

Spahn, Claudia

Gesundheit für Musiker

Vermittlung von Gesundheitskompetenzen im Musikstudium

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 27

Im Lehrplan der meis­ten deutschen Musikhochschulen ist die Ver­mit­tlung von gesund­heits­fördern­den Ein­stel­lun­gen und Ver­hal­tensweisen inzwis­chen fes­ter Bestandteil. Doch ist der Aspekt der Präven­tion inhaltlich und struk­turell zufrieden­stel­lend in der Hochschu­laus­bil­dung von Musik­ern angekom­men oder gibt es weit­eren Entwick­lungs­be­darf?

Abilgaard, Peer

Ethikcodes in der Psychotherapie

Eine Anregung für die pädagogische Arbeit an den Musikhochschulen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 30

Welchen Beitrag kann die “Insti­tu­tion Musikhochschule” leis­ten, um allen hier Täti­gen einen möglichst sicheren Rah­men zu bieten, der das Risiko für gren­zver­let­zen­des Ver­hal­ten im Unter­richt min­imiert?

Bork, Magdalena

Von der Berufung zum Beruf

Musikerausbildung in Österreich auf dem Prüfstein

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 33

Warum find­en motivierte, bestens aus­ge­bildete und höchst qual­i­fizierte Absol­ven­ten renom­miert­er Musikaus­bil­dungsstät­ten im heuti­gen Arbeits­markt oft keine entsprechen­den Her­aus­forderun­gen? Wo liegen die Zukun­ftspoten­ziale der uni­ver­sitären Musik­er­aus­bil­dung und wo ist sie imstande, auf die Entwick­lung und Rei­fung ihrer Stu­den­ten pos­i­tiv einzuwirken? Impres­sio­nen von der musikalis­chen Sozial­i­sa­tion über die Stu­dien­zeit bis hin zu den geforderten Schlüs­selkom­pe­ten­zen im heuti­gen Beruf­sall­t­ag wer­den zu einem Gesamt­bild zusam­menge­fügt, das einen neuen Musik­er­ty­pus beschreibt.

Sinsch, Sandra

Erfolgreich?

Musikerausbildung in Deutschland

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 10

Nicht für die Schule ler­nen wir, son­dern für das Leben: An deutschen Musikhochschulen wurde lange Zeit das Gegen­teil kul­tiviert. Die meis­ten Absol­ven­ten kamen mit der Real­ität des Musik­mark­ts erst­mals in Berührung, als sie den päd­a­gogis­chen Elfen­bein­turm ver­ließen. Aus­ge­bildet als Solist war man nicht vor­bere­it­et für die Bewer­bung um eine Orch­ester­stelle und völ­lig allein gelassen, wenn man als freier Musik­er seinen Leben­sun­ter­halt ver­di­enen musste. Vieles hat sich inzwis­chen gebessert, doch
zu tun gibt es noch genug.

Sinsch, Sandra

Das Leben nach dem Musikstudium

Fünf Jahre nach dem Absolventen-Projekt

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 13

In ein­er Studie war man vor fünf Jahren der Frage nachge­gan­gen, wie junge Musik­er in den Arbeits­markt inte­gri­ert wer­den. Verbesserungswürdig erschienen etliche Bere­iche der Aus­bil­dung. Was haben die Hochschulen bis­lang unter­nom­men, um den Schwach­stellen im Sys­tem zu begeg­nen?