Pedro Obiera

ADAPTIERTE ANTIKE

Die 49. Tage Alter Musik in Herne blickten auf Vergangenheit und Gegenwart der „kulturellen Aneignung“

Rubrik: Zwischentöne
erschienen in: das Orchester 2/2026 , Seite 46

Mit einer konzertanten Aufführung von Antonio Salieris komischer Oper La Grotta di Trofonio gingen die 49. Tage Alter Musik im Kulturzentrum Herne auf gewohnt hohem Niveau zu Ende. Damit verabschiedete sich auch Richard Lorber in seiner Eigenschaft als künstlerischer Leiter, der das vom WDR veranstaltete Festival in den vergangenen 20 Jahren mit interessanten Themen belebte Read more about ADAPTIERTE ANTIKE[…]

Pedro Obiera

GRENZENLOSE VIELFALT

Händel, Scarlatti und mehr beim Festival Alte Musik Knechtsteden

Rubrik: Zwischentöne
erschienen in: das Orchester 1/2026 , Seite 48

Zum 34. Mal öffnete das Kloster Knecht­steden die Pforten seiner mächtigen Basilika für das Festival Alte Musik Knechtsteden. 1992 von Hermann Max gegründet, gehört es zu den erfolgreichsten und hochwertigsten Festen für Alte Musik in Nordrhein-Westfalen. Einem Land, das in dieser Sache mit diversen Angeboten in Köln und Herne besonders gut aufgestellt ist. Zum zweiten Read more about GRENZENLOSE VIELFALT[…]

Roland Dippel

INNSBRUCK: Start mit Habsburger Huldigungsspiel

Ottavio Dantone ist neuer künstlerischer Leiter bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 11/2024

Der Einstand am 6. August im Großen Saal des Hauses der Musik war selbstbewusst: „Famos!“ lautete der Titel des Eröffnungskonzerts zu den 48. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Unter herzlichem Applaus trat die Accademia Bizantina aus Ravenna und ihr Leiter Ottavio Dantone in den ausverkauften Großen Saal des Hauses der Musik. Dieser Glanzmoment wurde zelebriert Read more about INNSBRUCK: Start mit Habsburger Huldigungsspiel[…]

Diesselhorst, Sophie

Zeitenpendler

Musiker zwischen Musizierstilen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2008 , Seite 10

Bei kaum einer anderen Musik scheiden sich die Geister über die richtige Aufführungspraxis so sehr wie bei der Alten Musik. Spezialausbildung, Spezialinstrumente, Spezialensembles – Alte Musik scheint eine ganz eigene Welt zu sein. Und doch wird sie längst auch von “klassischen” Sinfonie- und Opernorchestern gespielt. Kann das gut gehen? Und wie kam es eigentlich zur Alte-Musik-Bewegung?

Wrobel, Karolina

Orchesteralltag und Alte Musik

Musiker unterschiedlicher Generationen berichten über ihre Erfahrungen mit Alter Musik

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2008 , Seite 14

Eine gehörige Portion Überzeugung und Idealismus muss man schon mitbringen, will man sich als klassisch ausgebildeter Orchestermusiker “historisch informiert” Alte Musik spielen. Schon allein, weil man während der Ausbildung nicht notwendigerweise mit Alter Musik in Kontakt kam. Doch auch gegen eigene Hörgewohnheiten und eingeübte Bewegungsabläufe hat man anzukämpfen, ebenso wie gegen manch eigene und fremde Vorurteile.

Erichsen, Karin

Der Tartini-Trick

Spezialist für Alte Musik: Der Dirigent Alessandro de Marchi

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2008 , Seite 17

Alessandro de Marchi studierte Orgel und Komposition in Rom sowie Kammermusik und Barockmusik an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel. Er dirigiert regelmäßig u. a. an der Staatsoper in Berlin, im Théâtre de la Monnaie in Brüssel, im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino, an der Sächsischen Staatsoper Dresden, beim Rossini Festival in Bad Wildbad und bei den Händel Festspielen in Halle. De Marchi ist Chefdirigent der Academia Montis Regalis, die 2006 den Abbiati Preis von der italienischen Musikkritik verliehen bekam. Mit diesem Orchester führte er u.a. Vivaldis “Juditha Triumphans”, “Orlando finto pazzo” sowie “L’Olimpiade” im Teatro Regio Torino oder an der Opéra national de Lyon auf und gab Konzerte in Turin, Florenz, Perugia und Rom. An der Komischen Oper Berlin hatte im Februar Händels “Theseus” Premiere. Die musikalische Leitung lag in den Händen von Alessandro de Marchi, dem auch die weiteren Vorstellungen anvertraut sind. In einer Probenpause verrät der Spezialist für Alte Musik, wie er modernen Orchestern in kürzester Zeit Grundlagen der historischen Aufführungspraxis vermittelt.

Erichsen, Karin

Barockmusik als innere Reinigung

Der Schweriner GMD Matthias Foremny im Gespräch

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2008 , Seite 19

Matthias Foremny ist seit 2003 GMD und Operndirektor am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Zuvor war er für zwei Jahre als 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD am Landestheater Detmold tätig, anschließend als 1. Kapellmeister an der Komische Oper Berlin. Im Jahr 2002 war er Preisträger des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats. Konzerte und Rundfunkproduktionen führten ihn u. a. zur Staatskapelle Dresden, dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig, dem Stavanger Symphony Orchestra, der Dresdner Philharmonie, der Slowakischen Philharmonie, den Hamburger Sinfonikern und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. In dieser Spielzeit folgt Foremny Wiedereinladungen an die Deutsche Oper und die Komische Oper Berlin, zu den Stuttgarter Philharmonikern und der Staatskapelle Halle. Zudem gibt er sein Debüt beim Finnischen Radio Symphonieorchester Helsinki. Matthias Foremny setzt in Schwerin regelmäßig Händel-Opern auf den Spielplan. Ihn reizen vor allem die Gestaltungsmöglichkeiten in der Barockmusik.

Erichsen, Karin

Matthäus-Passion mit gigantischem Orchester?

Wie sich der Musikmarkt durch die historische Aufführungspraxis verändert hat

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2008 , Seite 21

Mit der stetig zunehmenden Beliebtheit und Popularität der Alten Musik sind zugleich auch Einsicht und Anforderungen des Publikums in Alte Musik und ihre Darbietungen gewachsen. Welche Auswirkungen hat das auf die Spielpläne und den Plattenmarkt? Und wird es bald wieder eine Umkehrung des “Trends” historisch informierter Aufführungspraxis geben?

Berner, Irmgard

Kür statt Pflicht

Die Beschäftigung mit Alter Musik im Studium ist zu oft freiwillig

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2008 , Seite 23

Eine fundierte Ausbildung in Alter Musik wird für Musiker immer wichtiger. Die meisten Orchester und Chefdirigenten verlangen heute einschlägiges Wissen und praktische Erfahrung. Der Ausbildungsmarkt für Alte Musik ist in Deutschland weder klein noch schlecht. Doch zu oft gehört Alte Musik zum Kür- und nicht zum Pflichtteil des Studiums. Beispiele aus der deutschen Musikhochschul-Landschaft.

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