20. März 2020

Archiv „Aktuell“


© con­gerde­sign

Rund 9.000 Communitymasken genäht

Seit dem 23. März haben 30 Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­er der Kostümabteilung der Staat­sop­er Unter den Lin­den umgestellt und nähen während der Coro­na-bed­ingten Unter­brechung des Spiel­be­triebs nun Masken statt Kostüme. Pro Tag wer­den im Home Office oder im Schicht­di­enst in der Reper­toireschnei­derei bis zu 200 Masken ange­fer­tigt. In acht Wochen kon­nten so knapp 9.000 Masken zum Selb­stkosten­preis gefer­tigt und aus­geliefert wer­den – u. a. an das Union­hil­f­swerk, die Car­i­tas sowie an Ein­rich­tun­gen des Par­itätis­chen Wohlfahrtsverbands.

Die Staat­sop­er Unter den Lin­den dankt dem Vere­in der Fre­unde und Förder­er der Staat­sop­er Unter den Lin­den und ihren Haupt­part­nern BMW und der Hilti Foun­da­tion her­zlich für die Unterstützung.


Infor­ma­tio­nen


© Mikekilo74 — commons.wikimedia.org

Zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs in österreichischen Orchestern

Die Inten­dan­ten, Geschäfts­führer und Ver­ant­wortlichen von acht öster­re­ichis­chen Orch­estern (Bruck­n­er Orch­ester Linz, Graz­er Phil­har­moniker, Kärnt­ner Sin­fonieorch­ester, Mozar­teu­morch­ester Salzburg, ORF Radio-Sym­phonieorch­ester Wien, Tirol­er Sym­phonieorch­ester Inns­bruck, Tonkün­stler-Orch­ester Niederöster­re­ich, Wiener Sym­phoniker) haben sich heute gemein­sam in ein­er Stel­lung­nahme an die Staatssekretärin im Bun­desmin­is­teri­um für Kun­st, Kul­tur, öffentlichen Dienst und Sport, Frau Mag. Ulrike Lunacek, für die Wieder­auf­nahme des Spiel­be­triebs in öster­re­ichis­chen Orch­estern aus­ge­sprochen. In einem dezi­dierten Kat­a­log ver­mit­teln sie Vorschläge, wie der Spiel­be­trieb mit der gebote­nen Vor­sicht wieder aufgenom­men wer­den könnte.


Empfehlun­gen



©_Von Ralf Roletschek/commons.wikimedia

Demonstration für die Kultur

 

Das Bran­den­bur­gis­che Staat­sor­ch­ester Frank­furt möchte mit ein­er Demon­stra­tion daran erin­nern, dass Kul­tur auch in Zeit­en der Coro­na-Krise wichtig bleibt, nicht vergessen wer­den darf und dass das Live-Erleb­nis von Kul­turver­anstal­tun­gen nicht durch virtuelle Ange­bote erset­zt wer­den kann.
Am Don­ner­stag, dem 14. Mai, ab 12 Uhr, wer­den 20 Musik­erin­nen und Musik­er des Staat­sor­ch­esters vor der Frank­furter Konz­erthalle aber keine Trans­par­ente hochhal­ten, son­dern ihre Botschaft mit Musik trans­portieren. Sie spie­len bei dieser „Demon­stra­tion“ die Europahymne, das 3. Bran­den­bur­gis­che Konz­erte von Johann Sebas­t­ian Bach und mit einem Bläserok­tett Har­moniemusiken von Mozart.
Die Musik­er grüßen damit vom Oderufer aus auch ins benach­barte Slu­bice auf der pol­nis­che Seite des Flusses. Wer Don­ner­stag­mit­tag also zufäl­lig an der Konz­erthalle vor­beiläuft, wird seit langem wieder Orch­ester­musik in Frank­furt live hören kön­nen. Bei dieser ord­nungs­gemäß angemelde­ten Demon­stra­tion wer­den selb­stver­ständlich alle zurzeit gel­tenden Abstands- und Hygien­eregeln eingehalten.


Bran­den­bur­gis­ches Staatsorchester

Stellungnahme zum Spielbetrieb der Orchester

Auf Ini­tia­tive der Orch­ester­vorstände der sieben Berlin­er Orch­ester ist eine Stel­lung­nahme zum Orch­ester­spiel und der Sicher­heit von Musik­erin­nen und Musik­ern gemein­sam mit Wis­senschaft­lerin­nen und Wis­senschaftlern der Char­ité Berlin ent­standen. Orch­ester kön­nen nach wis­senschaftlich­er Ein­schätzung unter bes­timmten Bedin­gun­gen wieder zusam­men spie­len und dem­nach die Probe­nar­beit aufnehmen. Allerd­ings sollte das Orch­ester­spiel zunächst unter Ein­hal­tung klar­er Schutz­maß­nah­men stat­tfind­en, ein­schließlich 1,5 Meter Abstände für die Stre­ich­er und 2 Meter für Bläs­er. Diese Studie bezieht sich auf die Sit­u­a­tion der Orch­ester­musik­erin­nen und ‑musik­er, Sicher­heits­maß­nah­men für das Pub­likum müssen getren­nt erar­beit­et werden.


Gesamte Stel­lung­nahme


Musikwirtschaft fordert Hilfsprogramm

Die deutsche Musik­wirtschaft im All­ge­meinen und die Ver­anstal­tungswirtschaft im Beson­deren zählen zu jenen Wirtschaft­szweigen, die durch die aktuellen Maß­nah­men zur Eindäm­mung der Coro­na-Infek­tion­s­ge­fahr exis­ten­tiell betrof­fen sind. Zahlre­iche Unternehmen ste­hen unmit­tel­bar vor dem wirtschaftlichen Kol­laps. Die maßge­blichen Musik­wirtschaftsver­bände sowie die GVL für die ausüben­den Künstler*innen und die GEMA für die Musikau­torenIn­nen fordern daher ein staatlich­es Hil­f­spro­gramm in Höhe von rund 587 Mil­lio­nen Euro zur Ret­tung der deutschen Musikwirtschaft.
Ange­fügt übersenden wir Ihnen dazu eine gemein­same Pressemit­teilung, sowie unser Papi­er zu dem Hil­f­spro­gramm, welch­es wir in der ver­gan­genen Woche dem Bun­deswirtschaftsmin­is­ter, dem Bun­des­fi­nanzmin­is­ter und der Beauf­tragten für Kul­tur und Medi­en vorgelegt haben. Fern­er erhal­ten Sie ange­fügt den unser­er Forderung zugrun­deliegen­den Schadens­bericht des Wirtschaftszweiges.


Papi­er zum Hilfsprogramm
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Pay-per-View-Inszenierungen für die eigene VR-Brille

Schon seit Ostern liefert das Staat­sthe­ater Augs­burg mit anhal­ten­dem Erfolg VR-Brillen an sein Augs­burg­er Pub­likum. Inhalt: Jew­eils eine von bish­er zwei Insze­nierun­gen im 360°-Video – das The­ater­stück »Judas« und das Bal­lett »shifting_perspective«. Auf der Home­page sollen nach und nach immer mehr Insze­nierun­gen und Ange­bote in unter­schiedlichen For­mat­en ver­füg­bar sein.
Den Anfang machen VR-Links, durch die das VR-Brillen-Ange­bot ab sofort auch dem Pub­likum außer­halb von Augs­burg – d.h. weltweit – zugute kommt: Wer eine VR-Brille besitzt oder sie auslei­ht, bestellt (gegen eine Gebühr von 5,90 €) ein Video on demand, um die gewün­schte Insze­nierung direkt in die Brille zu laden und (ein­ma­lig) zu erleben. Wer keinen Zugang zu ein­er VR-Brille hat, kann das 360°-Video übri­gens auch auf dem eige­nen Com­put­er-Bild­schirm zuhause ansehen.


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©_susanne_diesner

Dem echten Konzert-Erlebnis ein kleines bisschen näher

Endlich erklingt wieder Live-Musik aus der Ton­halle in Düs­sel­dorf: Am Don­ner­stag, den 30. April um 20 Uhr find­et das „Konz­ert in den Mai“ statt – das erste Live-Konz­ert im Stream. Die Ton­halle Düs­sel­dorf ver­anstal­tet es in Koop­er­a­tion mit der Deutschen Oper am Rhein.
Die Düs­sel­dor­fer Sym­phoniker treten nicht in voller Orch­ester­stärke auf die Bühne, son­dern sind in drei Grup­pen zu je 10–13 Musik­erin­nen und Musik­ern aufgeteilt, die getren­nt voneinan­der proben und auftreten. Es ist gewährleis­tet, dass sich die Grup­pen untere­inan­der nicht begeg­nen und alle Vor­gaben auf und hin­ter der Bühne umge­set­zt wer­den. Pausen, in denen die Bühne und die Back­stage-Bere­iche gründlich gere­inigt wer­den, sind für die Proben und das Konz­ert eben­falls eingeplant.
Das ca. 90-minütige Konz­ert in den Mai ist am 30. April um 20 Uhr direkt über den Link https://bit.ly/tonhalle_livestream zu ver­fol­gen und wird auch auf tonhalle.de und operamrhein.de übertragen.


Direkt zum Stream
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Kultur im EU-Hackathon

Hackathons sind Hotspots für Ideen. In 48 hochkonzen­tri­erten Stun­den entwick­eln Men­schen, die sich zuvor fremd waren, gemein­sam Pro­jek­te & Anwen­dun­gen. Einen solchen deutsch­landweit­en Hackathon für Ideen rund um Coro­na (z.B. Ver­net­zung von freien Inten­siv­bet­ten o.Ä.) gab es bere­its. Nun ver­anstal­tet die Europäis­che Kom­mis­sion vom 24.–26. April einen europaweit­en Hackathon, um inno­v­a­tive Lösun­gen für Her­aus­forderun­gen im Zusam­men­hang mit Coro­na zu entwickeln.
Zumin­d­est ein paar Teams wer­den sich auch um die Kul­tur küm­mern. Fragestel­lun­gen sind: Wie kann nach den Sper­ren Ver­trauen der Bürg­er bei zukün­fti­gen kul­turellen Ver­anstal­tun­gen wieder­hergestellt wer­den? Viele kul­turelle Ver­anstal­tun­gen find­en virtuell statt, aber nicht jed­er weiß davon. Wie wird das Pub­likum erre­icht? Was kön­nten neue For­mate des kreativ­en Aus­drucks sein?


Zum Hackathon
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©_MDR KLASSIK

MDR Lieder-Lieferdienst

Die Musik­erin­nen und Musik­er des MDR-Rund­funk­chors und des MDR-Sin­fonieorch­esters spie­len auf Empfehlung des MDR-Pub­likums Mini-Dankeschön-Konz­erte für Helden des All­t­ags. Die Ständ­chen wer­den ab Mon­tag, 27. April, frei Haus geliefert.
Die Auftritte vor der Haustür, am Garten­za­un, unterm Balkon, oder vorm Super­markt kön­nen über­all in Sach­sen, Sach­sen-Anhalt und Thürin­gen stat­tfind­en. Beschenkt wer­den kön­nen in der Krise liebge­wonnene Helfer, Nach­barn oder die eige­nen Großel­tern. Jed­er, der mit einem pro­fes­sionellen Ständ­chen Danke sagen oder eine musikalis­che Umar­mung versenden möchte, kann sich online unter www.jumpradio.de oder mdr.de/mitmachen mit sein­er Geschichte bewerben.


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© Bun­desrat | Frank Bräuer

Verspielt nicht die Musik: 40 Musikfestivals melden sich zu Wort

Für die am 22. April stat­tfind­ende Kul­tur­auss­chuss­sitzung des Bun­destages haben sich 40 Musik­fes­ti­vals, stel­lvertre­tend für Hun­derte weit­ere, unter dem Namen „Forum Musik Fes­ti­vals“, zusam­mengeschlossen, um auf ihre exis­tenzbedro­hende Lage hinzuweisen.
Der Forderungskat­a­log wurde an die Bun­deskan­z­lerin, die Min­is­ter des Bun­desk­abi­netts, an die Min­is­ter­präsi­den­ten, den Vor­sitzen­den des Kul­tur­auss­chuss­es des Bun­destages sowie an die Kul­turstaatsmin­is­terin geschickt.


Brief an die Kulturausschusssitzung



das Ensem­ble mod­ern © Bar­bara Fahle

Darmstädter Ferienkurse auf 2021 verschoben

Nun ist es sich­er: Die Darm­städter Ferienkurse, der alle zwei Jahre stat­tfind­ende inter­na­tionale „Hot Spot“ für zeit­genös­sis­che und exper­i­mentelle Musik­for­men und Kom­po­si­tion, Tre­ff­punkt von über 400 Kom­pon­istIn­nen, Inter­pretInnen, Per­formerIn­nen und Klangkün­st­lerIn­nen, wer­den ver­schoben: Auf­grund der Coro­na-Pan­demie find­en die für 18. Juli bis 1. August dieses Jahres geplanten näch­sten Darm­städter Ferienkurse im Som­mer 2021 statt.


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Rheinland-Pfalz veranstaltet Streaming-Konferenz für Kulturschaffende

Zusam­men mit Fach­ex­perten beant­wortet Kul­tur­min­is­ter Prof. Dr. Kon­rad Wolf Fra­gen der rhein­land-pfälzis­chen Kul­turschaf­fend­en. Am Fre­itag, 17. April 2020, wird es von 17:00 bis 19:00 Uhr ein Stream­ing-Ange­bot geben. Zusam­men mit Kul­turber­ater Dr. Björn Rod­day, dem Leit­er des Fach­bere­ichs Leis­tung SGB II / Beteili­gungs­man­age­ment von der Bun­de­sagen­tur für Arbeit Regionaldirek­tion Rhein­land-Pfalz-Saar­land, Oliv­er Reis, und dem Leit­er der Stab­sabteilung Kun­den­be­treu­ung, Beratung von der Investi­tions- und Struk­tur­bank Rhein­land-Pfalz (ISB), Folk­er Gratz, wird der Min­is­ter an ein­er gestreamten Vide­ofrages­tunde teilnehmen.


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Streaming ist schön – macht aber nicht satt

Im Zuge der Coro­n­akrise ger­at­en Musikschaf­fende weltweit in Exis­ten­znot. Ein­nah­men aus Konz­erten brechen weg. Viele spie­len nun im Inter­net – aber meist kosten­los. Bringt eine neue Gratiskul­tur sie in noch größere Bedrängnis?
Rain­er Pöll­mann aus der Musikredak­tion des Deutsch­land­funks betra­chtet die neue Gratis­men­tal­ität im Inter­net skep­tisch. Seinen Kom­men­tar zum Boom der Wohnz­im­merkonz­erte kön­nen auf der Seite des Deutsch­lands­funks hören


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Die Bratschistin Lena Schnei­der hat die Bratsche gegen den Tele­fon­hör­er eingetauscht 

In der Leitung: Musiker

Seit Anfang der Woche greifen die Musik­erin­nen und Musik­er der NDR Radio­phil­har­monie von zuhause aus zum Tele­fon­hör­er und rufen per­sön­lich ihre Abon­nentin­nen und Abon­nen­ten an. Das Anliegen: Eine unkom­plizierte und fre­undliche Kon­tak­tauf­nahme – und die Angerufe­nen freuen sich über die Geste!
In den Gesprächen ergeben sich oft ganz unter­schiedliche Pfade: Mal kommt es zu einem ganz per­sön­lichem Aus­tausch, mal ergibt sich so die unkon­ven­tionelle Möglichkeit, das Pub­likum (das ja aktuell auf seine Konz­erte verzicht­en muss) auf das musikalis­che Online-Ange­bot der NDR Radio­phil­har­monie aufmerk­sam zu machen. Dort kann man die Musik­erin­nen und Musik­er ein­mal ganz anders — qua­si im dig­i­tal­en “Hauskonz­ert” — erleben.


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©_creative com­mons

Festspiele abgesagt

Am 1. April hät­ten die Proben begonnen. Nun wer­den die diesjähri­gen Fest­spiele in BayreuthDie Bayreuther Fest­spiel­Ja, in der Fest­spielzeit 2021 wer­den neben der vorge­se­henen Neupro­duk­tion Der fliegende Hol­län­der auch die Wieder­auf­nah­men Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wart­burg, Die Meis­tersinger von Nürn­berg, Lohen­grin und drei konz­er­tante Auf­führun­gen von Die Walküre auf dem Spielplan ste­hen. Die für dieses Jahr geplante Neupro­duk­tion Der Ring des Nibelun­gen kann wegen der aufwendi­gen Proben­pla­nung voraus­sichtlich erst 2022 Pre­miere feiern, so das Presse­büro der Festspiele


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#MusikerNothilfe

Der Nothil­fe-Fond für freis­chaf­fende Musik­erIn­nen der Deutschen Orch­ester-Stiftung hat sich auf stolze 904.000 Euro erhöht (Stand 2.4.2020). Wegen der vie­len zu bear­bei­t­en­den Anträge pausiert zwar die Möglichkeit der Antrag­stel­lung im Moment, gespendet wer­den kann aber natür­lich weit­er­hin. Ziel ist die Summe von 1 Mil­lion Euro, um eine kleine Nothil­fe zur Über­brück­ung bieten zu kön­nen, bis erste staatliche Gelder bei den Betrof­fe­nen ankommen.
Das Spendenkon­to lautet: Deutsche Orch­ester-Stiftung – Ken­nwort: Nothil­fe­fonds IBAN: DE35 1004 0000 0114 1514 05 BIC: COBADEFFXXX


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Eine kleine Netzmusik

Gemein­sam Musik zu machen scheint unmöglich, wenn man sich nicht tre­f­fen kann. Wir wollen trotz­dem mit Ihnen allen zusam­men musizieren und SIE spie­len dabei die erste Geige!
Schick­en Sie uns das Video bis zum 10. April 2020 an presse@rsb-online.de. Sie kön­nen uns die Dat­en beispiel­sweise per WeTrans­fer zukom­men lassen oder uns auch den Link zu ein­er Cloud schick­en, wo wir das Video herun­ter­laden können.


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©_Oper Stuttgart

Nixon in China

Die Staat­sop­er Stuttgart set­zt ihr kosten­los­es Opern­pro­gramm auf ihrer Web­site fort und bleibt so weit­er­hin für ihr Pub­likum präsent: Am Fre­itag, 3. April 2020, ab 17 Uhr wird John Adams‘ Nixon in Chi­na als Live-Aufze­ich­nung ein­er Auf­führung aus der let­zten Sai­son auf der Web­site zu sehen sein. Die ungekürzte Auf­führung in englis­ch­er Sprache ist mit deutschen Unter­titeln verse­hen und wird eine Woche lang on demand auf der Web­site der Staat­sop­er Stuttgart zur Ver­fü­gung ste­hen. Nixon in Chi­na basiert auf dem realen Staats­be­such des 37. US-Präsi­den­ten Richard Nixon bei Mao Tse-tung in Peking im Jahr 1972. An der Staat­sop­er Stuttgart hat­te das Werk in der Neuin­sze­nierung von Mar­co Štor­man am 7. April 2019 Pre­miere. Es dirigiert André de Ridder.
Passend wer­den kleine Auf­gaben und Denkanstöße – nicht nur für Schü­lerIn­nen und LehrerIn­nen – zur Ver­fü­gung gestellt – insze­nierungsspez­i­fisch und auf einzelne Aspek­te fokussiert. Des Weit­eren bietet das JOiN virtuelle Nachge­spräche für Grup­pen sowie Einzelper­so­n­en nach Verabre­dung an.


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Aktuelle Corona-Soforthilfen

Der Deutsche Tonkün­stler-Ver­band (DTKV) hat auf sein­er Seite alle Soforthil­fen für Ver­di­en­staus­fälle durch Coro­na zusam­mengestellt. Die über­sichtliche Liste lis­tet alle Hil­fen der einzel­nen Bun­deslän­der und des Bun­des für Musik­erIn­nen auf, berichtet und ver­linkt aber auch zu den all­ge­meinen Förderungsmöglichkeit­en wie z. B. dem Kurzarbeit­ergeld. Eine gute Start­seite, um sich eine Über­sicht zu ver­schaf­fen, wo es welche Hil­fen gibt.


Über­sicht der Hilfen



©_Maxim Schulz

ELPHI AT HOME

Dig­i­tale Pro­gram­mange­bote sind auch für die Elbphil­har­monie das Gebot der Stunde. Unter dem Titel #ElphiAtH­ome wird über die sozialen Kanäle ein vielfältiges Pro­gramm aus­ge­spielt, zu dem virtuelle Haus­führun­gen (»ZuHaus­führun­gen«) eben­so gehören wie halb­stündi­ge Konz­erte in kleinen Beset­zun­gen, die aktuell im leeren Großen Saal der Elbphil­har­monie mit fer­nges­teuerten Kam­eras aufgenom­men wer­den. Auch das Edu­ca­tion-Ange­bot der Elbphil­har­monie ver­lagert sich ab der kom­menden Woche im Rah­men des Möglichen in den virtuellen Raum.


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Oper im Kinderzimmer

Es ist nie zu früh für Kinder, die wun­der­bare Welt der Oper zu ent­deck­en. Hier find­en Sie Videos, Aktiv­itäten und Unter­richt­sideen, die einen Ein­blick geben, wie Opern­pro­duk­tio­nen zusam­menkom­men und mit Musik, unvergesslichen Fig­uren und außergewöhn­lichen Aben­teuern Neugierige begeistern.


Infos


Keiner kommt, alle machen mit

Gemein­sam gegen das Kul­turster­ben: Die Coro­na-Krise bedro­ht die Exis­tenz unzäh­liger Kul­turbe­triebe und freis­chaf­fend­er Kün­st­lerin­nen und deren Gew­erke. Ein von Men­scHHam­burg e.V. ini­ti­iertes Sol­i­dar­itäts­fes­ti­val soll zum Über­leben der Ham­burg­er Kul­turbe­triebe, aber auch einzel­ner Kul­turschaf­fend­er beitra­gen. “Kein­er kommt, alle machen mit“ – aber möglichst viele Ham­burg­erin­nen und Ham­burg­er zahlen € 22,- Ein­tritt in Form ein­er Spende an die Ham­burg­er Kulturszene.
Nicht-Fes­ti­val des Jahres in Ham­burg, am 12. Mai


Infos und Spenden


Solidarisch Musizieren, 22.3., 18 Uhr

Sol­i­dar­ität mit allen, die im Moment unter den Fol­gen der Pan­demie lei­den. Dankbarkeit an alle, die im Gesund­heitswe­sen, in den Ver­sorgungsmärk­ten, bei den Energiev­er­sorg­ern und über­all dort, wo Hil­fe benötigt wird derzeit bis zur Erschöp­fung arbeit­en. Und Zuver­sicht, weil wir wis­sen, dass auch diese schwere Zeit irgend­wann vor­bei sein wird.Musizieren Sie mit! Son­ntag, 22.3., 18 Uhr, vom Balkon, aus dem Fen­ster, auf der Terrasse:
Beethovens Choral „Freude schön­er Göt­ter­funken“. Noten unten­ste­hend; Infos unter vie­len Nachricht­en­seit­en (z.B. Braun­schweiger Zeitung)


Noten mit Text
Noten Bass
Noten Instru­mente in Es
Noten Instru­mente in B


Notfallunterstützung für Freischaffende

Bis ein vom Deutschen Kul­tur­rat und der DOV gefordert­er „Nothil­fe­fonds“ für Freis­chaf­fende durch Bund und Län­der ein­gerichtet und hand­lungs­fähig ist, bis erste staatliche Gelder an Betrof­fene fließen, wer­den noch Wochen ins Land gehen. Für viele kön­nte diese Hil­fe zu spät kom­men. Wir wollen helfen, diese Zeit zu überbrücken.

Daher bit­tet die DOV alle Mit­glieder der Beruf­sor­ch­ester, Hochschullehrer, die DOV-Pen­sionäre, alle Chor- und Orch­esterkassen um Sol­i­dar­ität für ihre freis­chaf­fend­en DOV-Kol­legin­nen und Kol­le­gen! Der DOV-Vor­stand hat beschlossen, als Not­fal­lun­ter­stützung 150.000 Euro Soforthil­fe zur Ver­fü­gung zu stellen. Dieser Betrag allein reicht jedoch nicht aus. Helfen Sie alle mit, die Summe zu ver­dop­peln oder zu verdreifachen!

Infos


©_markus_werner

Kultur im Wohnzimmer

Das hochkarätige Konz­ert mit Lang Lang, Daniel Hope, Olga Perety­atko, Avi Avi­tal und Sayako Kusa­ka wurde am ver­gan­genen Mittwoch ohne Pub­likum im Konz­erthaus Berlin aufgeze­ich­net, live bei rbbKul­tur im Radio gesendet und auf den Web­sites, Face­book­seit­en, Youtube-Kanälen des rbb, des Konz­erthaus Berlin sowie bei der Deutschen Gram­mophon live und kosten­los gestreamt. Fast 90.000 Musik­fre­unde sahen das Online-Konzert.

Nun gelangt das Kul­turhigh­light in unsere Wohnz­im­mer: Der Sender rbb sendet am kom­menden Son­ntag, den 22. März um 22.00 Uhr.

Infos zum Konzert
Zur Mediathek

Umfrage über Auswirkungen von Corona

Noch bis zum 31. März läuft eine Umfrage des Deutschen Musikrats. In ihr soll abge­fragt wer­den, welche Auswirkun­gen das Covid-19-Virus auf das Musik­leben und die Musik­erIn­nen hat.

Zur Umfrage